Fulda +13°/+2°C
> >     
Social Plugins können Daten übertragen (siehe Datenschutzbestimmungen)
28. Juni 2012



Abschluss der Dorferneuerung in Grüsselbach

wim

Grüsselbach
Grüsselbach ist durch die Dorferneuerung in den vergangenen neun Jahren schöner geworden und bietet noch mehr Lebensqualität. In dieser Einschätzung waren sich alle Redner bei der Abschlussfeier einig.

Im Dezember 2001 hatte der hessische Staatssekretär Herbert Hirschler die Anerkennung als Förderschwerpunkt überreicht. Durch Nachverhandlungen war es danach noch gelungen, den förderfähigen Gesamtinvestitionsrahmen von 555 000 auf 757 000 Euro anzuheben, erinnerte Bürgermeister Berthold Körbel (CDU). Die Gemeindevertretung habe außerdem das Konzept einstimmig gebilligt und sich verpflichtet, die Eigenmittel bereitzustellen.

Der Umbau und die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses sei mit rund 765 000 Euro das größte öffentliche Projekt gewesen. Neben 431 000 Euro vom Land Hessen, 185 000 Euro von der Gemeinde sowie Leistungen des Bauhofes hätten die Grüsselbacher die beachtliche Zahl von 4418 Stunden an Eigenleistung im Wert von rund 66 000 Euro eingebracht, zählte Körbel auf.

Dies sei ein beispielhaftes Bürgerprojekt gewesen, freute sich der Bürgermeister. Zusätzlich sei es gelungen, die obere Brücke über den Grüsselbach sowie den Ortsmittelpunkt und den Kirchenvorplatz zusammen mit der Kirchengemeinde zu erneuern. Ausdrücklich dankte Körbel dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Dorferneuerung, Lothar Schreiber, Ortsvorsteherin Doris Walk, Landrat Bernd Woide, Vermessungsdirektor Stefan Büttner, Sachbearbeiter Burckhard Stein und Verwaltungssachbearbeiter Hans Ulrich Schulz sowie den Landtagsabgeordneten Sabine Waschke (SPD), Jürgen Lenders (FDP) und Dr. Walter Arnold (CDU).

In einem Ausblick auf das 1200-jährige Dorfjubiläum im Jahre 2015 wies der Bürgermeister auf die 17 Ausgaben der „Grüsselbacher Dorfgeschichte“ hin, die unter der Leitung von Volker Wald und Alfred Gombert entstanden sind. Sie seien mit bis jetzt 204 Seiten eine gute Basis für eine Dorfchronik. Körbel dankte auch Karola Walk, die die Haus- und Hofchronik Grüsselbachs erstellte.

Grußworte sprachen auch Landrat Bernd Woide (CDU) und Stefan Büttner, Leiter des Fachdienstes Dorferneuerung. Lothar Schreiber erläuterte an Hand einer Powerpoint-Projektion von Simon Schreiber die Projekte Chronik, Gefrierhaus, Spielplatz, Grotte, Friedhof, Containerplatz, DGH und Kirchplatz.

Die musikalische Gestaltung der Feier hatte der Kindersingkreis Grüsselbach unter Leitung von Ulrike Reinhardt übernommen. Die Vereine trugen die Kosten für die Getränke und den Imbiss. Die Ortsvorsteherin Doris Walk bezeichnet die Abschlussveranstaltung als eine „schöne Anerkennung und Wertschätzung“ für den kleinen Ortsteil.


Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden