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13. April 2011



Erste Stolpersteine werden im September verlegt

Burghaun
Die Mitglieder der „Initiative Stolpersteine in Burghaun“ sind mit dem Verlauf des Projektes bislang sehr zufrieden. Zahlreiche Menschen hätten Geld gespendet, einen Stolperstein gesponsert und eine Patenschaft in Erinnerung an einen bestimmten Menschen übernommen.

„Damit ist die erste Verlegung von 14 Steinen in der zweiten Septemberhälfte dieses Jahres gesichert, und auch der zweiten Verlegung im Mai 2012 können wir gelassen entgegensehen“, erklärt Elisabeth Sternberg-Siebert von der Initiative. Sehr dankbar seien sie der Marktgemeinde Burghaun, die das Vorhaben von Anfang an befürwortet habe.

Auch zu der Ritter-von-Haune-Schule besteht ein reger Kontakt. Engagiert hätten Kinder und Lehrer etwa das Unterrichtsprojekt „Marga und Manfred Strauß – zwei jüdische Kinder in Burghaun“ aufgenommen, das Elisabeth Sternberg-Siebert und Josef Staufer in den vierten Klassen durchgeführt hatten.

Weitere Veranstaltungen seien in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vorgesehen. Da es in Burghaun auch Opfer der NS-Euthanasie gegeben habe, wird die Ausstellung „Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke“ veranstaltet. Sie wird am Mittwoch, 4. Mai, mit einem Vortrag von Dr. Georg Lilienthal, Leiter der Gedenkstätte Hadamar, eröffnet und kann bis Mittwoch, 11. Mai, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Herrenhaus besucht werden. Am Mittwoch, 18. Mai, um 20 Uhr wird in der Haune-Halle der Dokumentarfilm „Stolperstein“ gezeigt. Am Freitag, 4. November, um 19.30 Uhr steht der Dokumentarfilm „Fritz Bauer – Tod auf Raten“ auf dem Programm. Der Eintritt ist jeweils kostenlos.

Spenden werden weiterhin benötigt: Sonderkonto „Stolpersteine Burghaun“ bei der Raiffeisenbank Burghaun, Kontonummer 100016802, Bankleitzahl 52069013. 

vic


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