Feuerwehr Oberbreitzbach feierte ihr 75-jähriges Bestehen
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Oberbreitzbach
„Das 75-jährige Bestehen der Feuerwehr Oberbreitzbach ist für unser kleines Dorf ein bedeutendes Ereignis, auf das wir stolz sein können“, stellte Wehrführer und Vereinsvorsitzender Udo Salzer zur Eröffnung der Jubiläumsfeier fest.
Es sei heute kaum nachvollziehbar, dass 1937 unter den damals schwierigen Verhältnissen 16 Bürger im Alter von 24 bis 52 Jahren freiwillig den Brandschutz übernahmen. Ohne Idealismus und Kameradschaft wäre das wohl kaum gelungen, lobte Salzer die Gründer der Feuerwehr Oberbreitzbach. Durch aktive Vereinsarbeit und Motivation hätten sich seither immer wieder junge Menschen für den Dienst gefunden. Doch darüber hinaus habe sich die Feuerwehr stets aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligt, sieht Vorsitzender Salzer seinen Verein fest im Dorf verwurzelt.
Auch Hohenrodas Bürgermeister Jörg Schäfer (SPD) sprach seine Anerkennung aus. Der freiwillige Feuerwehrdienst bleibe ein unentbehrlicher Eckpfeiler der Sicherheit in der Gemeinde. Es sei nicht hoch genug einzuschätzen, was Frauen und Männer unter persönlichem Verzicht zum Wohl der Allgemeinheit leisteten. Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz bescheinigte den Feuerwehrleuten ein hohes Maß an Vielseitigkeit.
Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten übte offene Kritik an Rahmenbedingungen der EU zur Arbeitszeit von Feuerwehrleuten. Dies sei in dem ländlich strukturierten freiwilligen Dienstsystem nicht praktikabel. Grußworte an die Jubiläumsfeuerwehr überbrachten zudem die Abgeordneten Michael Roth und Torsten Warnecke. Das Fest wurde am Tag darauf mit einem lustigen sportlichen Vergleich fortgesetzt, an dem sich mehrere Vereine aus der Gemeinde Hohenroda beteiligten.
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