Für mehr Transparenz und aktive Bürgerbeteiligung
vic
Eiterfeld
Eine Anfrage und einen Antrag stellen die Eiterfelder Grünen heute Abend in der Gemeindevertretersitzung. Dabei geht es um mögliche Problempflanzen in der Gemeinde und um aktive Bürgerbeteiligung.
„Bürgerbeteiligung wird in der heutigen Zeit immer wichtiger“, schreibt Grünen-Fraktionsvorsitzender Artur Storch in einer Pressemitteilung. Dies umzusetzen, sei die Absicht der Grünen. Mit einem Antrag möchten die Grünen erreichen, dass die Sitzungstermine der Gemeindevertretung und der Ausschüsse im Internet auf www.eiterfeld.de bekannt gegeben werden. Es sei nur ein bescheidener Beitrag, aber er solle helfen, die Bürger näher an die Politik heranzuführen und der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Dazu würden die Grünen künftig noch weitere Aktivitäten initiieren.
Mit einer Anfrage wollen die Grünen klären, wie die Gemeinde mit Problempflanzen wie Ambrosia, Jakobs-Kreutzkraut, Herkulesstaude und Indischem Springkraut umgeht. Gleichzeitig möchten die Grünen mit dieser Anfrage die Bürger und die Verantwortlichen in der Gemeinde sensibilisieren. Sei bei der Herkulesstaude die Gefahr weitgehend bekannt, so seien es bei der Ambrosia meist nur die von Allergie Betroffenen, die wissen, welche Gefahr bestehe. Beim Jakobs-Kreutzkraut sähen viele Menschen nur eine schöne gelb blühende Blume. Da sich die Pflanze in letzter Zeit jedoch stark vermehre, werde ihre Giftigkeit vor allem für das Vieh ein Problem. Beim Indischen Springkraut gehe zwar keine unmittelbare Gefahr für Menschen oder Tiere aus. Aber diese Pflanze unterdrücke alle anderen einheimischen Pflanzen und überwuchere sie.
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Landbewohner (21) | 23. August 2012;23.08.2012;1345751889 --> 23 August 2012
Gute Idee!
Vom Grundsatz ist die Idee der Grünen, die Bürger mehr mit einzubeziehen, vollkommen richtig. Ob das durch die Veröffentlichgung der Termine im Internet erreicht wird, sei dahin gestellt. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass wenn sich Bürger mit Anregungen bzw. Anfragen an die Gemeindeverwaltung wenden, sehr lange auf eine Antwort warten müssen und diese dann auch meistens mit einem Standardschreiben bzw. Absage enden.
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Oneiros (13) | 23. August 2012;23.08.2012;1345740810 --> 23 August 2012
Kein Interesse...
das hat sehr wohl etwas mit Politikverdrossenheit zu tun. Vordergründig ist natürlich die mangelnde politische Bildung und die Gleichgültigkeit gegenüber der Gesellschaft ursächlich. Ich stelle mir gerade vor, heute Abend sind 10 oder 20 Gäste da. Die Gesichter!
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wutbuerger (137) | 23. August 2012;23.08.2012;1345743392 --> 23 August 2012
Der Sitzungssaal würde platzen
Ich lasse Ihnen den Spaß. Auch weiß ich selbst den "Unterhaltungswert" zu schätzen, doch die meisten Bürger wählen eben ihre VolksVERTRETER und das ist auch gut so. Die Arbeit und die Entscheidungen will ich zumind. durch mein Wahlrecht abgeben.
Meine Kritik ist durchaus auch sachlich, wobei ich mich immer Frage, ob das der Anspruch an Kritik sein muss. Oder darf man auch unsachlich gegen etwas sein?









