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8. August 2012



Geschäftsleiter Ernst Pfingstgräff 40 Jahre bei Raiffeisenbank

sbt

Langenschwarz
Seit 40 Jahren steht Ernst Pfingstgräff im Dienst der Raiffeisenbank Langenschwarz. Kollegen, Mitarbeiter, Weggefährten und der Posaunenchor hatten für den Geschäftsleiter eine sehr persönliche und emotionale Feierstunde organisiert.

„Mein Wunsch ist es, nach Beendigung meiner Schulzeit auf eine Sparkasse zu gehen“, zitierte der zweite Geschäftsleiter Gottfried Fischer schmunzelnd aus einer Bewerbung Pfingstgräffs. Doch es kam ein klein wenig anders. 40 Jahre sind seitdem vergangen – und der 56-Jährige ist während seiner gesamten Laufbahn einer Bank treu geblieben: der Raiffeisenbank Langenschwarz.

Ohne Vorstellungsgespräch und mit „katastrophalen Stenographiefähigkeiten“ begann er seine Ausbildung zum Bankkaufmann, zu der er sich spontan entschieden habe, berichtete der Jubilar. Doch sehr schnell wurde klar, dass der neue Lehrling fachlich und menschlich ein Volltreffer war. Nach dem Abschluss der Raiffeisenschule in Kassel wurde dem gebürtigen Langenschwarzer bereits mit 27 Jahren die Führung der Bank übertragen, zunächst zusammen mit dem damaligen Geschäftsleiter Karl Gremm.

Kollegial, freundlich, menschlich, pflichtbewusst, bodenständig, zielstrebig und mit lösungsorientiertem Blick in die Zukunft – das ist nur eine kleine Auswahl lobender Attribute, die alle Redner an diesem feierlichen Abend benutzten. „Sie haben sich von Beginn an allen Veränderungen gestellt und sie als Chance für die Bank gesehen und genutzt. Aber trotzdem haben Sie nie die Werte aus den Augen verloren, die unsere genossenschaftliche Idee ausmachen: Pflichtbewusstsein, Kundennähe und Bodenständigkeit“, begann Verbandsdirektor Horst Kessel den Lobes- und Dankesreigen auf Pfingstgräff. Er bezeichnete ihn als engagierten Botschafter der Idee.

Kundennähe verstehe er nicht nur räumlich, sondern auch als menschliche Nähe. „Kundennähe muss mit Leben gefüllt sein, und das haben Sie in all den Jahren immer getan“, betonte Kessel und überreichte den Ehrenbrief des Genossenschaftsverbandes. Aus den Händen von Aufsichtsratsvorsitzendem Klaus-Dieter Schäfer erhielt er außerdem  die Ehrenurkunde der IHK. „Ihm ist es zu verdanken, dass die Selbstständigkeit unserer Bank bewahrt wurde“, machte Schäfer deutlich. „Als Banker mit Leib und Seele war er schon ein Stück weit mit der Bank verheiratet. Also könnte er heute sozusagen Rubinhochzeit mit ihr feiern“, sagte Vorstandsvorsitzender Günter Broser augenzwinkernd und dankte dabei Gertraud Pfingstgräff, die ihrem Ehemann immer den Rücken freigehalten habe.

Zum Schluss verriet Pfingstgräff noch seinen Tipp für ein langes und erfolgreiches Arbeitsleben: „Vor anstehenden Entwicklungen und Veränderungen sollte man nicht resignieren. Haben Sie Mut und sehen Sie Herausforderungen als Ansporn an.“   


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