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10. Februar 2012



Kali + Salz rodet an der Pipeline

dpa/zi

Philippsthal
Von Neuhof nach Philippsthal verläuft die geplante Salzwasser-Pipeline. Jetzt haben am Nordende der Strecke die Rodungsarbeiten begonnen. Die ersten Bäume sind gefällt.

Arbeiter haben kürzlich neben dem Werksgelände von K + S in Philippsthal mit Rodungsarbeiten auf der Trasse für die geplante Salzwasserleitung begonnen. Das Regierungspräsidium Kassel (RP) hatte kürzlich grünes Licht für die Arbeiten gegeben, obgleich K+S noch keine Genehmigung für die 63 Kilometer lange Abwasserleitung zur Werra hat. Das RP hatte seine Entscheidung mit einem möglichen Zeitverlust begründet, da die Arbeiten wegen des Naturschutzes zwischen dem 1. März und dem 1. Oktober nicht möglich sind. Kritik übt die Werra-Weser-Anrainerkonferenz. „Wenn der Regierungspräsident jetzt schon sicher ist, dass die wasserrechtliche Genehmigung erteilt wird, dann kann die Prüfung wegen der Kürze der Zeit kaum mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt worden sein“, sagte der Vorsitzende Walter Hölzel.

Wie K + S-Sprecher Ulrich Göbel auf Anfrage unserer Zeitung erläuterte, verläuft die Trasse über große Strecken parallel zur bestehenden Wingas-Erdgasleitung, deren Verlauf durch gelbe Markierungspfähle im Gelände zu erkennen ist. Weil die Gastrasse weitgehend frei von Bewuchs ist, würden, so Göbel, in vielen Bereichen nur die Ränder der Schneisen ausgeschnitten und keine großen Flächen gerodet. Die Arbeiten werden von Philippsthal aus nach Süden ausgeführt, so dass die Flächen im südlichen Landkreis Fulda zuletzt ausgeholzt werden. Bis Ende Februar müssen die Arbeiten dann erledigt sein. K+S erwartet die Genehmigung noch im März. Bisher wird das Salzabwasser mit Bahn und Lkw zur Werra transportiert. 



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