Mit Band und Solosängern bei der Mackenzeller Rocknacht
Von Loredana Aha
Mackenzell
Bei der ersten Mackenzeller Rocknacht begeisterten die Akteure das Publikum, das sich in der Gaststätte Zum Goldenen Engel erwartungsvoll versammelt hatte.
Zu Anfang performten alle Mitwirkenden gemeinsam „We Will Rock You“ von Queen – und dieses Versprechen hielten sie. Elena Hartung stimmte ihre Zuhörer mit „Mercy“ von Duffy auf das Programm ein. Begleitet wurde sie, wie alle Sänger, von einer hochmotivierten Band: Marius Kollmann am Schlagzeug, Martin Schultz-Lintl an der Percussion, André Barthelmes und Marcel Meister an den Gitarren sowie Uli Thümmler am Bass.
Warm geworden heizten sie dem Publikum, gemeinsam mit Selina Goldbach und „Listen To Your Heart“ von Roxette, ordentlich ein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kochte die Stimmung im Saal. Cool und souverän machte anschließend Dietmar Ebert den Lou Reed mit „Take A Walk On The Wild Side“, bei dessen Refrain alle kräftig mitsangen. Judith Jonas und Annette Hohmann sangen im Partnerlook „Walking On Sunshine“, begleitet von der Bigband und Julia Mörmel am Saxophon.
Nach einer kurzen Verschnaufpause heizten die Musiker die Stimmung weiter auf: Vier Jungs der Bigband bliesen auf Trompeten und Posaunen „Birdland“ von Joe Zawinul und lieferten eine sportliche Performance. Im Anschluss trug Mick Pickel „Tage wie diese“ von den Toten Hosen vor.
Bei zahlreichen weiteren mitreißenden Acts ging den Talenten die Kreativität nicht aus: Marius Kollmann tauschte das Schlagzeug gegen ein Cachon, Johanna Reuter wechselte vom Keyboard zum Akkordeon und Uli Thümmler griff sich eine zwölfsaitige Gitarre.
Allmählich wurden dann auch sanftere Töne angeschlagen. Nach Stücken wie „When September Ends“ (Elena van Meegen) und „I Wanna Know What Love Is“ (Betty Schön) betraten Monika und Stefan Meyer die Bühne. Gemeinsam interpretierte das Ehepaar das eigentlich rockige Stück „I Was Made For Loving You“ von Kiss. Das Ergebnis war eine ruhige Jazz-Version des Stücks mit Saxophon und Gesang.
Zum Abschluss heizten die Akteure dem Publikum nochmal richtig ein: Die Lieder „Tubthumping“ und „I Love Rock’n’Roll“ sollten eigentlich das Finale begründen, doch das Publikum wollte die Künstler nicht gehen lassen. So war erst nach drei Zugaben Zeit für ein Abschlusswort. Hans-Hermann Hillenbrand, selbst zum großen Teil an der Organisation des Abends beteiligt, dankte besonders Ulrich Thümmler. Ohne dessen Engagement hätte der Abend nicht zustande kommen können.
„Der Abend war einfach super. Nächstes Jahr wollen wir eine zweite Rocknacht“, zog ein Gast sein begeistertes Fazit.
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