Seifenkistenrennen am Kloster war eine Riesengaudi
Von Marie-Theres Schindler
Hünfeld
Jede Menge Spaß und tolle Gefährte standen beim Seifenkistenrennen am Hünfelder Klosterberg im Vordergrund: Dort sausten Sonntagvormittag die selbstgebauten Seifenkisten um die Wette.
„Das Wetter ist gut – und es bleibt auch gut“, versicherte Superior Pater Martin Wolf zu Beginn des Rennens. Und er sollte Recht behalten: Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten Teilnehmer und Zuschauer den Tag genießen, nachdem das Rennen vor einigen Wochen wegen Regen abgesagt worden war.
Zwölf Teams gingen an den Start, zunächst beim Abfahrts- und schließlich beim Gaudirennen. Zur Eröffnungsfahrt saßen Pater Wolf und Stadtrat Theo Flügel, der Bürgermeister und Schirmherr Dr. Eberhard Fennel (CDU) vertrat, zusammen in einer von der OMI-Jugend gebauten Seifenkiste. „Es geht darum, Spaß zu haben und Gutes zu tun“, erklärte Wolf, der mit seinen Aufrufen zur La-Ola-Welle für gute Stimmung sorgte. Die herrschte beim Publikum aber ohnehin: Groß und Klein säumten die Rennstrecke, um kräftig anzufeuern.
Besonders aufgefallen ist die Seifenkiste des THW, die schon während der vorangegangenen Messe deutlich zu hören war: Mit Blaulicht, Sirene und blauem Anstrich war sie zweifelsohne ein Hingucker und kassierte dafür den Pokal für den besten Showeffekt. Die beste Idee hatten laut Juroren die Messdiener von St. Jakobus mit ihrem Drachenschiff, die ihr Fahrzeug sogar mit einer Schatzkarte und einer Piratenflagge verschönert hatten. Für ihre Perfektion beim Seifenkistenbau wurden die Messdiener aus Großenbach geehrt, sie traten mit ihrer „Wilden Kuh Antonia“ als Kühe verkleidet an.
Platzierungen
Die Gewinner des Seifenkistenrennens am Hünfelder Kloster:
1. Platz: Messdiener Haselstein (19,4 Sekunden). Teammitglieder: Pia Richtiger, Gabriel Pingitzer, Jonas Kling, Leonard Schwalbach, Julius Quinkler, Anton Vogt, Elias Isert, Veronika Vogt
2. Platz: Messdiener St. Ulrich (19,5 Sekunden). Teammitglieder: Paul Kohlmann, Niclas Weber, Jessica Krüger, Florian Pappert
3. Platz: Messdiener Hofaschenbach und Sargenzell (jeweils 19,8 Sekunden). Teammitglieder Hofaschenbach: Patrick Jestädt, Janek Jestädt, Andreas Weber, Justus Menz, Florian Hüfner, Linus Hohmann, Lorena Vieth, Konstantin Möller.
Teammitglieder Sargenzell: Samira Hohmann, Fabio Kascherus, Malin Kascherus, Janik Kascherus, Johannes Ruppel, Julia Ruppel, Niclas Schaum, Leon Schaum
Prämiert wurden außerdem: die Messdiener Großenbach für die Perfektion ihrer Seifenkiste, die THW-Jugend für die besten Spezialeffekte und die Messdiener St. Jakobus für die beste Idee.
1. Platz: Messdiener Haselstein (19,4 Sekunden). Teammitglieder: Pia Richtiger, Gabriel Pingitzer, Jonas Kling, Leonard Schwalbach, Julius Quinkler, Anton Vogt, Elias Isert, Veronika Vogt
2. Platz: Messdiener St. Ulrich (19,5 Sekunden). Teammitglieder: Paul Kohlmann, Niclas Weber, Jessica Krüger, Florian Pappert
3. Platz: Messdiener Hofaschenbach und Sargenzell (jeweils 19,8 Sekunden). Teammitglieder Hofaschenbach: Patrick Jestädt, Janek Jestädt, Andreas Weber, Justus Menz, Florian Hüfner, Linus Hohmann, Lorena Vieth, Konstantin Möller.
Teammitglieder Sargenzell: Samira Hohmann, Fabio Kascherus, Malin Kascherus, Janik Kascherus, Johannes Ruppel, Julia Ruppel, Niclas Schaum, Leon Schaum
Prämiert wurden außerdem: die Messdiener Großenbach für die Perfektion ihrer Seifenkiste, die THW-Jugend für die besten Spezialeffekte und die Messdiener St. Jakobus für die beste Idee.
Die Pokale für die schnellsten Rennfahrer gingen an die Messdiener in Hofaschenbach und Sagenzell, die jeweils mit 19,8 Sekunden den dritten Platz erreichten, die Messdiener von St. Ulrich, welche in 19,5 Sekunden den Berg hinunter rasten und den zweiten Platz gutmachen konnten. Sieger waren die Messdiener aus Haselstein mit einer Gesamtzeit von 19,4 Sekunden. Da das Team der Rossbacher Messdiener aufgrund eines Sturzes, für den eine Fehlkonstruktion der Seifenkiste verantwortlich war, ausschied, erhielten sie den „Adlerpokal“. „Das ist kein Trost-, sondern ein Heldenpokal“, betonte Pfarrer Eugen Kutzka, der die Siegerehrung vornahm. Auch die Messdiener aus dem Ulrichheim mussten das Rennen vorzeitig verlassen, hier war ein Achsenbruch Ursache.
Kulinarisch hatte die Veranstaltung einiges zu bieten: Neben Grillwürstchen wurden Crêpes, Kuchen und Obstspieße geboten. Und wer sein Glück beim Losen versuchen wollte, konnte viele Sachpreise sowie Gutscheine gewinnen. Der Erlös der gelungenen Veranstaltung kommt nun einem missionarischen Projekt der Oblaten in der Ukraine zu Gute. Stadtrat Theo Flügel resümierte: „Es war ein wunderbarer Tag.“
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