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5. Mai 2012



Sonntag findet „Eiterfeld bewegt sich“ statt

Von Sabine Kohl

Eiterfeld
Am Sonntag ist es soweit, die große Benefizwanderung „Eiterfeld bewegt sich“ startet zum fünften Mal. Wochenlang haben die Organisatoren vom SC Eitra Dynamit und dem Rhönklub-Zweigverein Eiterfeld alles genau geplant und vorbereitet, damit beim Wandern für den guten Zweck alles glatt läuft.

Bereits im November des vergangenen Jahres ist der Termin für den großen Tag festgelegt worden. Seit rund acht Wochen wird jetzt intensiv geplant. Denn bevor so ein Wandertag starten kann, stehen eine Menge Arbeit und Organisation auf dem Plan. Sponsoren müssen gefunden, die Wanderrouten müssen festgelegt werden, das Rahmenprogramm geplant und vieles, vieles mehr.

Die Grobfassung des Ablaufs haben die Organisatoren der beiden Ausrichtervereine schnell ausgetüftelt. „Wir machen das ja auch nicht zum ersten Mal. Da entwickelt man eine gewisse Routine, man weiß, wen und was man alles braucht und wen man fragen kann“, erklärt Holger Quanz, Vorsitzender des SC Eitra Dynamit.

Trotzdem bleibt noch genug zu tun. Wenige Wochen vor dem 6. Mai geht es hauptsächlich noch um die Feinabstimmung. Es muss eine Übersicht erstellt werden, was die Sponsoren liefern und was die Vereine selbst noch besorgen müssen. „Viele Unternehmen aus Eiterfeld unterstützen uns mit Sachspenden, zum Beispiel Getränken oder Obst für die Verpflegungsstationen auf der Strecke“, erläutert Quanz.

Das Kuchenbüffet und der Kaffeeausschank wird dagegen von den Vereinen selbst ausgerichtet. 15 Kuchen und Torten, die von fleißigen Helferinnen selbst gebacken werden, soll es für die hungrigen Wanderer und Besucher geben. Damit, die Kuchen zu backen ist es aber nicht getan, sie müssen am Wandertag auch vorschriftsmäßig gelagert werden. „Es gibt seit diesem Jahr eine neue Vorschrift, dass Torten in einem Kühlschrank aufbewahrt werden müssen. Da mussten wir erstmal schauen, wo wir einen herbekommen“, sagt Holger Quanz lachend.

Eine besondere Herausforderung für die Organisatoren war in diesem Jahr die neue Filiale der Bäckerei Happ gegenüber dem Parkplatz des Bürgerhauses, wo die Wanderer starten sollen. „Da holen Sonntagmorgens unheimlich viele Leute ihre Brötchen“, erklärt Quanz. „Da ja auch sehr viele Kinder mitlaufen wollen, kann das gefährlich werden.“ Deshalb wird die Straße morgen jetzt so abgesperrt, dass sich die Brötchenholer mit ihren Autos und die Wanderer nicht in die Quere kommen. Verkehrsbehinderungen wird es aber nicht geben.

Während sich der SC Eitra vorwiegend mit dem Ordnungsamt, der GEMA und der Verköstigung der Wanderer befasst, beschäftigen sich die Leute vom Rhönklub mit der Streckenführung. Werner Giebel und Lothar Bongartz, Wander- respektive Wegewart, haben die Strecken ausgewählt und machen sich heute noch auf, alle Wege zu markieren, damit sich morgen niemand verläuft.

40 Helfer sind morgen im Einsatz, um den Wanderern einen gelungenen Tag zu bieten. Die Vereine hoffen auf viele Besucher, die ihre Spendenaktion für Kinder in Haiti unterstützen. „Im letzten Jahr hatten wir 250 Wanderer. Wir würden uns freuen, wenn wir diesen Rekord brechen könnten“, sagt Holger Quanz.


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