Tiere auf Lastwagen zusammengepfercht
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Bad Hersfeld
220 Kälber in einem Lastzug oder kaum gesicherte Hühnerkäfige auf der Ladefläche: Bei Kontrollen von Tiertransporten auf den Autobahnen rund um Bad Hersfeld stieß die Polizei auf zum Teil massive Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen.
Besonders im Auge hatte die Autobahnpolizei Bad Hersfeld zieht im September Tiertransporte: Bei Kontrollen auf A 7, A 4 und A 5 stießen die Beamten dabei teilweise „erschreckende Ergebnisse“, lediglich ein einziger der kontrollierten Tiertransporte blieb unbeanstandet, teilte die Polizei mit.
So zogen die Polizisten auf A7 bei Knüllwald einen Geflügeltransport mit knapp 800 Legehennen aus dem Verkehr. Nicht nur vorgeschriebene Kennzeichnung des Lastzuges als Tiertransport fehlte, überdies waren die Käfige in keiner Weise gesichert. Bei Alsfeld stoppten die Beamten auf der A5 einen Geländewagen mit einem Tiertransportanhänger:Der Anhänger war mit drei ausgewachsenen Schlachtrindern beladen, die nach Augsburg gebracht werden sollten. Die zulässige Achslast war um 1000 Kilogramm überschritten.
Bei Bad Hersfeld-West auf der A 7 geriet ein Tiertransport in die Kontrolle, auf dessen Anhänger dreistöckig insgesamt 220 Kälber zusammengepfercht waren – ohne den vorgeschriebenen Freiraum über dem Rücken der Tiere. Der Transport sollte von Ravensburg ins Emsland gehen. Nahe Friedewald auf der A 4 wurde ein Lkw gestoppt, auf dem diverse Rinder mit teilweise erheblichen Alters- und Größenunterschieden transportiert wurden. Wegen der Verletzungsgefahr für jüngere Tiere ist dies verboten.
Die größeren Bullen stießen mit ihren Rücken an die Decke des Laderaumes. In den Transportbegleitpapieren seien sämtliche beförderten Tiere als Kälber deklariert gewesen, so die Polizei. Gegen diverse Fahrer sowie Fuhrunternehmer wurden Anzeige erstattet.
Leser-Kommentare ( 6 )
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Frohnapfel (369) | 1. October 2012;01.10.2012;1349087890 --> 01 Oktober 2012
Das letzte Glied in der Kette wird bestraft
Gegen die Fahrer wurde Anzeige erstattet. Sie trifft als letztes Glied die volle Härte des Gesetzes. Der Unternehmer bekommt ein eingerechnetes Bußgeld aufgebrummt und macht weiter so. Entzieht dem Unternehmer die Lizenz für Speditionsbetrieb.
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Valentin (399) | 30. September 2012;30.09.2012;1348983720 --> 30 September 2012
Kontrollen sind gut
Diese Kontrollen müßten auch mal mittags bei den Schülerbussen stattfinden, aber für die Tiere hat wieder jeder ein Herz, wenn ich mich nicht anschnalle bin ich mit einem 30er dabei, in Schulbussen ist das nicht anschnallen System
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aus_Fulda (267) | 30. September 2012;30.09.2012;1349002102 --> 30 September 2012
Auch eine Ansicht.
Aber leider können sich die gequälten Tiere nicht dagegen wehren. Menschen schon. Wenn Ihr Bus zu Voll ist können, Sie Selbständig in den nächsten Bus /Taxi /PKW / Bahn einsteigen. Oder sich eben bei der ÜWAGWV & CoKG beschweren.









