Trotz des miesen Wetters viel Spaß in den Sommerferien
Von Viktoria Hahn
Hünfeld
Die Sommerferien sind da! Doch von Sommer kann bisher nicht die Rede sein. Denn die Sonne hat in den letzten drei Wochen nur manchmal hinter den Regenwolken hervor geblinzelt. Was tun also in der schulfreien Zeit?
Da ist die Kreativität von Schulkindern und ihren Eltern gefragt. Denn Zoo, Freizeitpark oder eine ausgedehnte Radtour machen bei diesem Wetter keinen Spaß. Es müssen Alternativen her! Wir haben uns im Hünfelder Land umgehört, welche Tipps und Ideen die Schülerinnen und Schüler für regenreiche Tage entwickelt haben und was sie in den nächsten drei Wochen noch vorhaben. Hoch im Kurs stehen Haustiere, Freunde treffen und der Kinofilm „Ice Age 4“ – und zwischendurch auch mal ein Stündchen vor dem Fernseher.
Haustiere und Freunde
„Wenn ich morgens aufstehe und sehe, dass es regnet, dann verziehe ich erstmal das Gesicht“, berichtet Jonas Budenz aus Rasdorf. Deswegen ist der Elfjährige froh, dass in der Verwandtschaft momentan so viele Geburtstagsfeiern anstehen – unter anderem sein eigener an diesem Sonntag. Ansonsten besucht er Oma und Opa und kümmert sich um Opas Taubenzucht. Füttern, einfangen und ausmisten stehen auf dem Programm – da kann der Großvater jede Hilfe gebrauchen.
Und Jonas ist bereits zum echten „Tauben-Experten“ geworden, unterscheidet Jungtiere von den Erwachsenen und führt Tabellen. Mit Familienhund Ronja unternimmt er Radtouren um den nahgelegenen Berg. Der Border Collie ist ein echtes Energiebündel und freut sich darüber, dass Jonas gerade soviel Zeit für ihn hat. Und falls ein Wetter herrscht, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen kann, dann widmet sich der Lichtbergschüler Autoverfolgungsjagden am PC. Wenn bald jedoch das Auftakttraining in seiner neuen Fußballmannschaft in Wölf ansteht, ist das Wetter egal: Bei Regen und Sonne wird dann gekickt werden, was das Zeug hält.
Tierisch turbulent geht es gerade auch bei Familie Pappert aus Mackenzell zu. Die Familie mit Mama Anja, Papa Gregor, Maurice (10), Emilie (6) und Mittelschnauzer Barolo hat sich um Riesenschnauzerwelpen Balu vergrößert. Urlaub oder Hund? – lautete die Frage zu Ferienbeginn, und mit drei Stimmen zu einer entschied man sich für Balu. Um seine Erziehung kümmert sich nun Maurice. Stubenrein werden, an der Leine laufen – gar nicht so einfach. Balu will der angehende Fünftklässler auf dem Hundesportplatz beibringen, Fährten zu folgen und Verbrecher zu stellen. Außerdem engagiert sich der zukünftige Jahnschüler in der Jugendfeuerwehr, mit der er in der Rhön ein Zeltlager mit „viel Matsch und Regen“ erlebte.
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