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17. August 2012



Viele persönliche Worte bei Abschied von Pfarrer Breidbach

bh /kra

Ufhausen
Sichtlich gerührt und bewegt war Pfarrer Franz-Peter Breidbach bei der Verabschiedung von „seinen Ufhausenern“ während des Pfarrfestes. Gleichzeitig wurde der neue Pfarrer Markus Blümel festlich begrüßt und gut in die Gemeinde aufgenommen.

Oldtimer, Musik, Kinderschminken und Sketche – die Bewohner von Ufhausen boten Pfarrer Breidbach ein festliches Programm zum Abschied und Start in den Ruhestand und dankten ihm nach einem vorangegangenen Gottesdienst für die vielen Jahre der Unterstützung und Mithilfe.

Hermann-Josef Hohmann, stellvertretender Verwaltungsratvorsitzender, würdigte die Verdienste von Pfarrer Franz-Peter Breidbach während seines zwölfjährigen Wirkens in Ufhausen, Unterufhausen und Mansbach. Er überreichte ein Erinnerungsgeschenk sowie einen Blumenstrauß an Pfarrhaushälterin Elisabeth Röder, die ebenso viele Jahre in Ufhausen wirkte, dem Pfarrer zur Seite stand und sich mit ins Dorfleben einbrachte.

Die Ufhausener Schola dankte Breidbach für die mit viel Freude gemeinsam erlebte Zeit und überreichte zur Erinnerung eine Kerze. Sein evangelischer Amtsbruder Harald Krüger (Mansbach) stellte heraus, man „hat sich immer auf Franz-Peter verlassen können.“ Er erwähnte unter anderem die verbindliche Zusammenarbeit bei Weltgebetstagen und Jugendkreuzwegen.

Zu Ehren des 72-Jährigen ließen Elisabeth Wiegand, Hildegard Sondergeld und Renate Hohmann während eines „Kaffeeplausches“ die „zwölfjährige Dienstzeit vom Poarr“ Revue passieren. Ein Merkmal von ihm: Stets habe er „Zockerstei in de Kipp gehatt“.

Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) fand ganz persönliche Worte zum Abschied. „Sie haben Trost gespendet und Mut gemacht. Die Zusammenarbeit mit Ihnen war sympathisch und von August 2000 an auf einem hohen Niveau verblieben“, betonte Scheich. Für die Ufhausener Vereinsgemeinschaft sagte Erhard Henkel Dank, für die Kolpingfamilie dessen Vorsitzender Simon Hohmann.

Ortsvorsteher Leonhard Hohmann lobte Pfarrer Breidbach für dessen seelsorgerische Arbeit und seine sehr guten Predigten. „Es bewegt mich und uns, das der Pfarrer weg geht“, hob er hervor. Hohmann sprach damit die Besonderheit an, dass die örtliche Pfarrstelle nicht mehr besetzt wird – seit 1614, als erstmals ein Pfarrer in Ufhausen benannt wurde. „Dies ist ein weiterer Einschnitt nach der Gebietsreform.“

Doch wie Hohmann schauten auch alle anderen Redner nach vorne und wünschten Dechant Markus Blümel und Kaplan Alexander Best „Vertrauen in eine gute Zukunft“. Begleitet wurde die Feier vom  Musikcorps Ufhausen (Stabführer: Gerhard Hohmann). Zudem bot der Hubertuschor einen musikalischen Gruß an Pfarrer Breidbach und Kaplan Blümel.    


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