Vier Vinzenz-von-Paul-Schüler wurden verabschiedet
Von Julia Möller
Hünfeld
Die Hünfelder Vinzenz-von-Paul-Schule für praktisch Bildbare hat vier ihrer Schüler verabschiedet. Für die jungen Erwachsenen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt.
„Wir feiern heut ein Fest“, sangen die Schüler und Lehrer der Vinzenz-von-Paul- Schule. Und dies hatte einen Grund: Julian Krieger (21) aus Hünfeld, Cindy Heinz (21) aus Mackenzell, Kevin Siegner (17) und Nathan Lewis (21), beide aus Hünfeld, feierten ihren Abschied. Familie, Freunde und Lehrer waren in die Aula der Schule gekommen, um mit den vier jungen Erwachsenen den Beginn eines neuen Lebensabschnittes zu feiern.
Die Klassenlehrer Isabell Dietz und André Hohl hatten eine Foto-Präsentation vorbereitet, die für viele Lacher und noch mehr Applaus sorgte. Gezeigt wurden tolle Bilder von Hobbys, Freunden und Ausflügen, die einen Einblick in die vergangene Kinder- und Schulzeit gaben: Der charmante Julian, der in Zukunft bei der Caritas arbeiten wird, hat „immer ein Gespür für das richtige Outfit“, erzählte Isabell Dietz. Zum Abschied erhielt der „Sprachkünstler“ neben seinem Zeugnis von Schulleiter Manfred Anders ein Diktiergerät.
Die Mackenzellerin Cindy mag Puppen und trinkt für ihr Leben gerne Kaffee. Aus diesem Grund schenkte ihr der Schulleiter eine Kaffeetasse. Fußball gehört zur großen Leidenschaft von Kevin. Da er außerdem der Bassist der Schulband war, erhielt er als Erinnerung die alten Saiten der schuleigenen Bassgitarre. Auch für Nathan war eine Präsentation vorbereitet worden, obwohl er aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Verabschiedung teilnehmen konnte.
Im offiziellen Teil der Verabschiedung fand Schulleiter Anders nur lobende Worte für die Abgänger: „Ihr seid alle super sympathisch, super freundlich und habt gezeigt, dass ihr vorbildlich miteinander umgeht, obwohl ihr so unterschiedlich seid.“ Mit dem Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ verabschiedeten sich auch die anderen Kinder von ihren Mitschülern. Passend dazu überreichten sie den Abgängern Luftballons in den Farben des Regenbogens. Dabei wurde auch das ein oder andere Tränchen der Rührung vergossen. Anders wünschte den Abgängern vor allem, dass „sie ihre große Lebensfreude nicht verlieren. Denn trotz ihrer verschiedenen Handicaps sind sie sehr fröhliche junge Menschen“.
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