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11. Oktober 2011



Von Mando Diao bis fetzige Musicalhits

Von Marie-Theres Schindler

Hünfeld
„Große Hits aus alter und neuer Zeit“ – unter diesem Motto haben verschiedene Ensembles der Wigbertschule Hünfeld in der Aula des Gymnasiums eine Schlagerparade veranstaltet.

Doch wer bei dem kleinen Musikabend der Wigbertschüler schunkelnde Volksmusiker erwartete, hatte weit gefehlt: Ein buntes Programm, unter anderem bestehend aus Evergreens, Musicalhits, Volksliedern und aktuellen Songs aus den Charts, begeisterte das Publikum. „Wenn man jemanden schlägt, dann trifft das. Und genau so soll das bei unserem Schlagerabend sein: Die Lieder sollen im Ohr sitzen“, erklärte Thomas Nüdling, Leiter des Schulchores.

Viele junge Musiker sorgten mit tollen Liedern für einen kurzweiligen Abend. So trat unter anderem der Schulchor der Wigbertschule, „Voice Garden“, unter Nüdlings Leitung auf. Die Sänger interpretierten „Can You Feel The Love Tonight“ aus dem Musical „Lion King“ auf gefühlvolle Art und Weise, gaben aber auch Melodien wie „Frisch auf, zur lieben Rhön hinauf“ oder „Wochenend und Sonnenschein“ stimmgewaltig zum Besten.

Und obwohl weder die Sonne schien noch Wochenende war, zeigte sich das Publikum trotzdem bestens gelaunt. Auch die Klassen 5a und 5d präsentierten unter Leitung von Jutta Drinnenberg und Nüdling ihr Können. Sie unterstützten ihren Gesang mit Gesten und sogar mit Gitarren, Glockenspielen, Trommeln und Blockflöten. „Wir wollen zeigen, dass Singen Spaß macht“, sagte Drinnenberg, die mit ihrer Klasse zwei Kanons einstudiert hatte.

Als Solist trat Marius Münkel auf, der mit Gitarre und seiner Stimme Gänsehaut-Feeling zauberte. Mit modernen Songs wie „America“ von Razorlight und Mando Diaos „Down In The Past“ begeisterte er vor allen Dingen das weibliche Publikum und animierte zum Mitklatschen.

Für eine Mischung aus Gesang und Instrumentalmusik sorgte das Hünfelder Kammerorchester an der Wigbertschule, ebenfalls geleitet von Nüdling, der am Piano begleitete. Spätestens als das Streichorchester „Pretty Woman“ anstimmte, hatte wohl der ein oder andere Zuhörer eine fetzige Melodie im Ohr, mit der er die Schlagerparade in Erinnerung behalten wird.



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