Von Swing bis zu Pop und Rock
Sabine Kohl
Hünfeld
Die Musikklassen der Wigbertschule haben beim alljährlichen Frühlingskonzert im Kolpinghaus das Publikum mit ihren gekonnten Auftritten begeistert. 300 Jugendliche musizierten.
Einen musikalischen Blumenstrauß wollten die Schülerinnen und Schüler ihren Familien, Freunden und anderen Besuchern an diesem Abend darbieten, erklärte Schulleiter Alfred Helgert in seiner Begrüßungsrede. Die ersten Blüten aus diesem Strauß hatten vorher schon die Bläserkinder der Klassen fünf überreicht. Sie überzeugten das Publikum unter anderem mit ihrer Interpretation des „Bananenboot-Songs“ und einer Eigenkomposition ihres Leiters Martin Genßler, „Magnificent Seventeen“. Der Titel entstand in Anlehnung an den Western „Magnificent Seven“ („Die glorreichen Sieben“) und würdigt die 17-köpfige Bläserklasse.
Nach den glorreichen Siebzehn übernahm die Bläserklasse 6 a unter der Leitung von Jutta Drinnenberg die Bühne. Sie stellte ihr Können mit „La Cucaracha“, der kleinen Küchenschabe, und dem Pathfinder March von Philip Spark, bei dem jedes Instrument eine eigene Melodie spielt, unter Beweis.
Es folgten die Jungen Streicher des Hünfelder Kammerorchesters, geleitet von Katharina Antonovska. Bei dem schulübergreifenden Projekt von Wigbertschule, Jahnschule und Paul-Gerhard-Schule zeigten schon Kinder im Grundschulalter, wie gut sie Geige und Cello spielen können.
Der Chor „Voice Garden“ überzeugte mit zwei so unterschiedlichen Stücken wie dem hymnischen „You raise me up“ und dem Marianne Rosenberg-Schlager „Er gehört zu mir“. Beide Stücke waren arrangiert worden von Chorleiter Thomas Nüdling. Das Blasorchester Junior Bl-O-W verabschiedete das Publikum mit der „British Masters Suite“, arrangiert von John Moss, und dem James Bond Thema in die Pause.
„Mit Freude Musik machen“
Den ersten Auftritt nach der Pause absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b. Mit gekonnt dargebotenen Popsongs von Avril Lavigne, Evanescence und Uncle Cracker animierten sie das Publikum zum Mitklatschen. Das Blasorchester Bl-O-W unter der Leitung von Martin Genßler begeisterte anschließend die Konzertbesucher mit einem Medley aus Liedern der Band Coldplay und dem Stück „A day of hope“ von Fritz Neuböck.
Den krönenden Abschluss des vielseitigen Konzertabends bildete der Auftritt der Schülerband Sound Express unter der Leitung von Dorothea Heller und Wolfgang Krieger. Mit rockigen Stücken von Stefanie Heinzmann und Pink, gesungen von den Solistinnen Rosalie Möller, Julia Klewitz, Ellen Schmitt, Jessica Klewitz und Theresa Laible, sorgten die Musiker für Stimmung im gut besetzten Saal . Andreas Halsch überzeugte mit dem swingigen Stück „Beyond the sea“ von Robbie Williams.
Insgesamt standen über 300 junge Musiker auf der Bühne. Alfred Helgert freute sich darüber sehr: „Ich freue mich, dass trotz G8 immer noch so viele Schüler die Zeit finden und mit Freude dabei sind, in ihrer Freizeit Musik zu machen.“
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden









