Wigbert-Schüler bei Wettbewerb sehr erfolgreich
ag
Hünfeld
Schüler der Hünfelder Wigbertschule und der Konrad-Zuse-Schule haben erfolgreich beim diesjährigen europäischen Schülerwettbewerb abgeschnitten.
Ein Bundespreis ging an Lena Krimmel von der Hünfelder Wigbertschule. Landespreise erreichten Mia Martienssen und Nils Strittmatter von der Wigbertschule sowie Lena Leinweber, Gülin Özel und Tatjana Röhrig von der Konrad-Zuse-Schule. Weitere Anerkennungspreise gingen an Lasse Thomas und Victoria Vieth vom Wigbertgymnasium.
Erste Stadträtin Monika Mihm (CDU) betonte, dass die Preisverleihung für die Stadt Hünfeld unter besonderen Vorzeichen stehe. Vor wenigen Wochen sei der Stadt immerhin offiziell der Europapreis des Europarats verliehen worden, in Kürze stehe die Verleihung in der Partnerstadt Landerneau an, die diesen Preis in diesem Jahr gemeinsam mit Hünfeld erhalten habe. Hünfeld und Landerneau reihten sich damit bei Preisträgerstädten wie Ankara, Wien, Antwerpen, Charkow oder zuletzt in Deutschland Nürnberg ein, die für ihre partnerschaftlichen Aktivitäten ausgezeichnet worden seien.
In Hünfeld wie in Landerneau werde dieses Engagement vor allem von Bürgern im Ehrenamt getragen, sagte die Stadträtin. Die Bürger setzten sich für Europa ein. Deshalb begrüße sie diesen europäischen Wettbewerb, weil er Schülern eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Europa ermögliche.
Engagement von Bürgern im Ehrenamt
Wenn gegenwärtig die Diskussionen um Europa und die Europäische Union durch die Schuldenkrise bestimmt werde, so müsse doch auch daran erinnert werden, dass Europa vor allem die erfolgreichste Friedensinitiative sei, die seit 60 Jahren die Menschen und Länder auf dem europäischen Kontinent zusammenführe und vereine.
Auch Stephan Büttner, Vorsitzender der Europa-Union Deutschland – Kreisverband Fulda/Hünfeld, warb vor allem dafür, Europa nicht allein auf die Finanzmärkte und die aktuelle Schuldenkrise reduziert zu sehen, denn Europa lebe von den Menschen. Dies solle aber auch in dem Wettbewerb deutlich werden, der sich dem europäischen Jahr der Freiwilligkeit gewidmet habe. Er ermutigte die Wigbert- und Konrad-Zuse-Schüler dazu, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Der 59. Wettbewerb stehe unter dem Motto „Aktives Altern und die Zusammenarbeit der Generationen“. Diese Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel biete sicherlich interessante Perspektiven, mit denen sich die Schüler auseinandersetzen könnten.
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