Bürgermeisterschaften: Kressenbacher und Breitenbacher sind heiß
Von Tim Bachmann
Region
Zwei Teams – ein Ziel: Die Mannschaften aus Breitenbach und Kressenbach freuen sich auf die KN-Bürger-Meisterschaften am Sonntag, 17. Juni, am Sportplatz in Wallroth.
„Quer durch alle Altersschichten fanden sich spontan Leute bereit, für Kressenbach anzutreten“, verrät Ortsvorsteher Reiner Wunderlich. „Wir haben genügend Asse im Ärmel, die abhängig von der Aufgabenstellung zum Einsatz gebracht werden.“
Ein Handycap sieht der Ortsvorsteher darin, dass parallel zu den Bürger-Meisterschaften noch Eigenleistungsarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus und dem Feuerwehrhaus stattfinden, und diese entsprechend „die Freizeit einiger Kressenbacher schon sehr in Anspruch nehmen.“ Umso mehr freue er sich, dass sich für die Bürger-Meisterschaften ein so motiviertes Team gefunden habe. „Auch der Fan-Block im Dorf formiert sich, um den Akteuren bei den Aufgaben am Wettkampftag die nötige Unterstützung zu geben. Wir setzen neben der vorhandenen körperlichen und geistigen Grundfitness der Teammitglieder im Wesentlichen auf die bekannte Kressenbacher Tugend, mit der Aufgabe zu Wachsen“, erklärt Wunderlich.
Bei mehreren Treffen wurden Aufgaben und Taktik abgestimmt. Nun sehen sich die Kressenbacher für den Wettkampftag gewappnet: „Sollte es uns gelingen, auf die Preisränge zu gelangen, fließt die Siegprämie in unseren Dorftreff“, sagt der Ortsvorsteher. Gewisse Dinge kann man laut Wunderlich nicht delegieren „da gilt es Farbe zu bekennen“. Die Übernahme der Funktion des Teamchefs sieht er daher als Chef- und Ehrensache zugleich.
Ohne Doping nach Wallroth
„Durch jahrelange intensive Gespräche und Vorbereitungen ist es uns gelungen, die optimale Mannschaft aufzustellen“, erzählt Breitenbachs Ortsvorsteher Thomas Epperlein gut gelaunt. Zusammen mit Günther Christ und Reinhard Möller wird er sich um die Betreuung seines Teams kümmern. „Einen Teamkapitän, der nah an der Mannschaft dran ist, müssen wir jetzt noch bestimmen“, erklärt er. Auserkoren ist Florian Seelig, sein Dorf zu vertreten. „Damit ist die erste Kiste Bier in trockenen Tüchern“, schmunzelt der Ortsvorsteher.
Das Breitenbacher Team ist vorbereitet und hat sich über die möglichen Spiele informiert. Die Hilfsmittel liegen im Sportlerheim, die man durchaus auf die Dopingliste setzen könnte: Doch Torwand, Grasski und Hüpf-Säcke bleiben eingeschlossen. „Wir gehen entspannt und ungedopt nach Wallroth“, erklärt der Ortsvorsteher, der mit seinem Team in erster Linie Spaß haben will. Und sollte noch eine gute Platzierung und eine Siegprämie herausspringen, könnte es passieren, dass diese direkt im Nachbarort gelassen werde.
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