CDU macht sich für Erhalt des Freibades in Bad Soden stark
KN
Bad Soden- Salmünster
Nach Eröffnung der Freibadsaison haben die Mitglieder des CDU-Stadtverbands Bad Soden-Salmünster über die Aktivitäten der Interessengemeinschaft Freibad Bad Soden. Diese wollen die Christdemokraten unterstützen.
„Wir freuen uns über das bürgerschaftliche Engagement der Interessengemeinschaft und fühlen uns darin bestätigt, dass es richtig war, bereits im Programm zur Kommunalwahl den Erhalt des Freibads als ein Ziel zu definieren“, erklärt CDU-Fraktionschef Dr. Gerhard Schier in einer Pressenotiz. Man halte es für wichtig, „den Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eines lokalen Freibads zu erhalten“. Nur so mit diesem Bad könne ohne lange Anfahrtswege „einer gesunden sportlichen Tätigkeit“ nachgegangen werden.
„Die Lebensqualität einer Stadt ergebe sich aus vielen größeren und kleineren Bausteinen: „Insbesondere für Familien ist die Verfügbarkeit eines Freibades in räumlicher
Betrieb mit Ehrenamtlern
Nähe eines von vielen wichtigen Elementen“, ergänzt Johannes Wiegelmann, als Vorsitzender des CDU-Stadtverbands. Bei aller Wertschätzung für das Angebot der Spessart-Therme, könne das Kur- und Erholungsbad das Freibad nicht voll ersetzen.
Man bewerte die Arbeit der Interessengemeinschaft als starkes Zeichen, nicht nur an die Politik Forderungen zu stellen, sondern selbst einen Beitrag zu leisten. Dies sei sehr lobenswert und müsse, damit die Aktivitäten dauerhaft von Erfolg gekrönt seien, auch politisch unterstützt werden. Aus diesem Grund wolle die CDU in Kürze das Gespräch mit den Vertretern der Interessengemeinschaft suchen, um gemeinsame Aktivitäten zum Erhalt des Freibades zu definieren.
Auch die Wirtschaftlichkeit des Freibad-Betriebs sei Gegenstand von Betrachtungen, welche die Kurstadt-CDU anstelle. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christian Müller führt dazu aus: „Wir sind fest davon überzeugt, dass ein Freibad kostengünstig betrieben werden kann, wenn auf jegliche überflüssige Ausstattung verzichtet und der Freibadbetrieb mit ehrenamtlicher Unterstützung durchgeführt wird.“ Dies funktioniere in Mernes schon seit vielen Jahren. Deshalb sollten SPD und GWL „ihre Schließungspläne noch einmal überdenken“.
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