Demographischer Wandel und Finanzen Thema bei Mediation
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Sterbfritz
Während des zweiten Mediationstermins ist am Donnerstag in der Sterbfritzer Mehrzweckhalle über die Zukunft der Schulen in der Region Sinntal diskutiert worden. Und das „trotz aller Emotionen fair und sachlich“, stellt Mediator Eberhardt Luft wie schon am Dienstag in Bad Soden fest.
Dass es den demographischen Wandel gibt, ist allen Beteiligten am Mediationsgespräch klar. Auch, dass er ein Handeln erfordert. Wie dieses aber auszusehen hat, darin unterscheiden sich die Deutungen von Kreisschuldezernent Matthias Zach (Grüne) und Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich.
Während Zach weiter die geplanten Schulschließungen als nötige Reaktion betrachtet, spricht sich Ullrich für den Erhalt der kleinen Grundschulen aus. „In manchen Bereichen wie etwa der Nahversorgung laufen wir heute den Versäumnissen hinterher, weil etwas nicht rechtzeitig angepackt wurde“, sagt Ullrich und stellt fest, dass gerade bei den Schulen solche Fehler nicht wiederholt werden dürften.
Die Bildungseinrichtungen vor Ort sieht der Sinntaler Bürgermeister als „möglichen Hebel, um dem demographischen Wandel zu begegnen“. Besonders gelte es, den ländlichen Raum für die Gruppe der 18- bis 40-Jährigen attraktiv zu gestalten, um Wegzüge zu verhindern. Denn das, so konstatiert Ullrich, sei die Gruppe, die Kinder zur Welt bringe.
Während des zweiten Blocks dreht sich die Debatte dann um die finanziellen Aspekte – insbesondere wieder um die Kosten für die Schülerbeförderung. Dazu rechnet Zach die Mehrkosten vor, die durch den Transport der Schüler durch die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) zu den aufnehmenden Standorten anfallen würden. Mehr noch als für diese, interessieren sich die Sinntaler aber für die Sicherheit der Kinder. Und Zach räumt ein: „Das ist tatsächlich ein Problem, dem man nachgehen muss. Darum muss sich die KVG kümmern.“
Ausführlicher Bericht folgt
Leser-Kommentare ( 2 )
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Occupy (366) | 17. August 2012;17.08.2012;1345188803 --> 17 August 2012
Faustregel
Entließe man den nicht lernfähigen Herrn Zach endlich aus der Klippschule des MKK, könnte man kostenneutral eine Dorfschule erhalten. Das Prinzip ist natürlich auf weitere hochbezahlte Verwaltungsmitarbeiter des MKK anwendbar, so lange, bis man über Schulschließungen nicht mehr dikutieren muss.
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Jackson (261) | 17. August 2012;17.08.2012;1345210561 --> 17 August 2012
Hmm ...
nicht nur in MKK! Und überhaupt ... mal allgemein gesehen. Vor allem auch mal ganz oben.









