Ommert will Bürgermeister werden
SCHLÜCHTERN Die Wahl zum Schlüchterner Bürgermeister wird am 30. Mai dieses Jahres unter mindestens drei Kandidaten entschieden. Seit Donnerstag ist offiziell, dass die FDP mit Patrick Ommert (29) einen eigenen Bewerber stellt.
Zuvor hatten bereits Amtsinhaber Falko Fritzsch (61/SPD) und Erster Stadtrat Reinhold Baier (58/CDU) ihre Kandidatur bekannt gegeben. Bei der Versammlung der FDP Schlüchtern sei Ommert einstimmig nominiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Liberalen.
Ommert stellt klar, dass er nicht für einen guten dritten Platz kämpfen wird. „Ich möchte als Bürgermeister die Stadtpolitik Schlüchterns stärker und nach den Wünschen der Bürger, der Vereine und der Gewerbetreibenden ausrichten“, sagt der 29-Jährige, der seit Mitte 2009 als persönlicher Mitarbeiter von Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) in Wiesbaden tätig ist. Dort ist er unter anderem mit der Vorbereitung von Gesprächsterminen und Reden des Staatsministers betraut. Ommert ist der Ansicht, dass seine Kontakte nach Wiesbaden „sicher für Schlüchtern von Vorteil sein könnten“. Es sei an ihn immer wieder der Wunsch aus der Bevölkerung nach einem dritten Kandidaten herangetragen worden.
Ommert ist seit 2004 bei der FDP aktiv. Er trat als Direktkandidat bei den Landtagswahlen 2008 und 2009 an. Er ist stellvertretender Vorsitzender der FDP Main-Kinzig und Mitglied der Schlüchterner Stadtverordnetenversammlung. Schlüchterns FDP-Chef Dr. Peter Büttner sieht mit Patrick Ommert als Bürgermeister die Chance für einen Neubeginn in der Stadtpolitik. Schließlich sei „die örtliche Politik durch Grabenkämpfe und persönliche Anfeindungen gekennzeichnet“.
sr
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden








