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10. Juli 2012



Feuerwehr Steinau übt Ernstfall von Bauunfällen

KN

Steinau
Die Freiwillige Feuerwehr Steinau hat Fallbeispiele für so genannte Bauunfälle in praktischen Übungseinheiten vertieft.

Mit Bauunfällen beschäftigte sich jüngst die Feuerwehr Steinau. In einem theoretische Teil ging es in erster Linie um die möglichen Schadensfälle und deren Abwendung. Dabei wurde unterschieden zwischen Hochbauunfällen und Grubenunfällen. Ein wichtiger Aspekt war die Unfallverhütung.

Im praktischen Teil wurde die Herangehensweise an Übungsobjekten und in verschiedenen Szenarien erprobt. Beispielhaft wurde angenommen, dass eine Wand einzustürzen droht. Nach einer kurzen Einweisung wurde eine Absicherung aufgebaut, die dafür sorgen sollte, dass die Wand gestützt wird. Für solche Fälle gibt es unterschiedliche Absicherungsmöglichkeiten, welche am Übungsobjekt erörtert wurden. Weiterhin wurde angenommen, dass ein Stahlbetonunterzug einzustürzen droht, dieser wurde mit einem sogenannten Schwelljoch unterbaut. Auch für einen solchen Fall wurden mehrere Möglichkeiten, den Unterzug zu sichern, erarbeitet. Als drittes Fallbeispiel wurde angenommen, dass bei Grubenarbeiten der Grubenverbau einstürzte und ein Bauarbeiter verschüttet wurde. Auch hierbei gilt es immer, mit äußerster Vorsicht vorzugehen. Denn Unachtsamkeit, falsche Herangehensweise und Hektik gefährden nicht nur den Verunglückten, sondern auch die Feuerwehrkameraden. Nach einer kurzen Unterweisung wurden die Möglichkeiten durchgespielt.

Jedes Fallbeispiel hat das Ziel, die effektivste und sicherste Methode für den Einsatz so zu vertiefen, dass im Ernstfall schnell auf die gewonnenen Erkenntnisse während der praktischen Übungen zurückgegriffen werden kann. 


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