Herolzer Bloo gewinnt bei Weitzelspielen
Von Tanja Köhler
Schlüchtern
Zum zweiten Mal in Folge hat der Herolzer Bloo mit 21 Punkten die „Goldene Brezel“ gewonnen. Dies gelang knapp vor der Mannschaft des Motorsportclubs (MSC) mit dem künftigen Kalte-Markt-Präsidenten Björn Urbach an der Spitze. Abgeschlagen mit zwölf Punkten belegten die „Thekensteher“ den letzten Platz.
Die vierte gemeldete Mannschaft, die „Schotten“, hatten kurz zuvor wegen eines Fußball-Punktspiels abgesagt. Vier Spiele – „Eierlauf“, „Ab in den Eimer“, „Kellner-Rennen“ und „Fang den Schwamm“ – sowie ein Zwischenspiel waren den Köpfen der ehemaligen Kalte-Markt-Präsidenten entsprungen.
Der Herolzer Bloo war sich schon zu Beginn der Spiele sicher, dass er die „Goldene Brezel“ wieder mit nach Hause nehmen würde. Er hatte den Pokal ausgetauscht und durch ihr Maskottchen, den Herolzer Hahn, ersetzt. Auch wenn er nicht immer gleich stark bei den Spielen war, hatte es am Ende dann doch geklappt, den Schlüchternern „ihren“ Pokal abzunehmen.
Besonders das Zwischenspiel erwies sich anfangs als äußerst schwierig, so dass es kurzerhand abgeändert werden musste. Das benötige Flatterband, um das „Haus vom Nikolaus“ beim Zwischenspiel zu erschaffen, hatte sich so verheddert, dass es schier keinen Anfang und kein Ende mehr hatte. Hierbei waren Geschicklichkeit und Orientierungssinn besonders gefragt.
Professioneller gestaltete sich für die Truppe des MSC das Jonglieren eines Tabletts mit Wasserbechern und dem gleichzeitigen Dribbling eines Fußballs durch einen Parcours. Mit dem Setzen eines Jokers für ein Spiel gab es für die jeweilige Mannschaft die doppelte Punktzahl. Hohe Temperaturen erschwerten die Aufgaben.
Der Festtag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet vom Posaunenchor unter der Leitung von Frank Creß sowie von Karin Dannenmaier (Orgel).
Für die Kinder gab es neben einer Kletterwand einen großen Kriechtunnel, einen Luftballonwettbewerb, einen Streichelzoo und eine Schminkstation sowie die obligatorische Weitzelbrezel, ausgegeben von Erstem Stadtrat Ekkehard Schmidt, Stadtverordnetenvorsteherin Luise Meister, Stadtrat Reiner Eckhardt und Kalte-Markt-Präsident Jens Schilling. Während die Kleinen sich ihre Brezel schmecken ließen, sorgten die Schlüchterner Landfrauen für Kaffee und Kuchen. Der Lions-Club bot Wein und Käsehäppchen an. Grillspezialitäten und die Speisen der Waldgaststätte Acisbrunnen sorgten dafür, dass Schlüchterns Küchen kalt bleiben konnten. Ein besonderes Lob sprach Peter Triebensky den Autohäusern Peugeot, Ford und Renault Schlüchtern aus, die einen Shuttle-Service organisiert hatten.
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