Kompetenzzentrum schickt 86-Jährige nach Hause
Von Marcus Lotz
Schlüchtern
Sie hatte einen Termin und eine Überweisung vom Hausarzt. Was die 86-Jährige aber nicht dabei hatte, war ihre Krankenkassenkarte – und wurde prompt wieder heimgeschickt.
Dabei war die ältere Frau nicht zum ersten Mal Patientin des Hals-Nasen-Ohren-Kompetenzzentrums in Schlüchtern. Doch weder ihre Bekanntheit, noch das Angebot, die Krankenkassenkarte noch am selben Tag nachzureichen, änderte etwas am Standpunkt des Mitarbeiters: „Keine Chip-Karte, keine Behandlung.“ Die Arztpraxis schickte die Patientin und ihre Begleiterin wieder heim.
Die Begleiterin beschwert sich nun: „Wo bleibt die Kompetenz dieses Zentrums?“ Alle Vorschläge auf einen Kompromiss wurden abgeschmettert: „Es hätte ja auch die Möglichkeit gegeben, die Krankenkasse telefonisch zu kontaktieren, um sich direkt dort einen Versicherungsnachweis zu holen, aber dieser Versuch wurde nicht unternommen.“
In der Tat wäre dies eine Möglichkeit gewesen: „Wir haben solche Situationen immer wieder“, ergab die Nachfrage bei einer der bundesweit größten Krankenkassen. „Wenn ein Patient ohne Karte beim Arzt festhängt, so kann sich die Praxis mit uns in Verbindung setzen, um sich den Versicherungsnachweis einzuholen. Das ist kein Problem.“
Scheinbar doch. Wie erklärt sich die Begleiterin der älteren Dame das Verhalten der ärztlichen Belegschaft? „Es war zwar viel los, und man hat uns auch gesagt, dass wir an diesem Tag nicht mehr drankommen, wenn wir erst noch die Chip-Karte holen und anschließend wiederkommen würden. Ich glaube aber nicht, dass das der Grund war. Das war Willkür.“
Dr. Norbert Staab, Facharzt für HNO-Heilkunde im Kompetenzzentrum, redet nicht um den heißen Brei: „Wir müssen uns bei der Patientin entschuldigen. Es waren trotz fehlender Chipkarte alle Voraussetzungen für eine Behandlung erfüllt.“ Der Mitarbeiter sei „deutlich über das Ziel hinausgeschossen“. Ein weiterer Fehler des Mitarbeiters sei gewesen, nicht beim Arzt nachzufragen: „Ich hätte ihm schon gesagt, dass die Patientin behandelt werden muss“, sagt der Arzt. Wird das Verhalten des Mitarbeiters Konsequenzen haben? „Wir werden auf jeden Fall ein ernstes Gespräch führen“, sagt Staab.
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Daisypeach (1) | 9. October 2012;09.10.2012;1349775114 --> 09 Oktober 2012
Arroganz und Unfreundlichkeit
Ich hatte mich schon oft über die Arroganz und Unfreundlichkeit des Personals in dieser Arztpraxis geärgert. Ich habe noch nie erlebt, dass man dort freundlich empfangen wird. Immer muss man sehr lange warten, bis man überhaupt wahrgenommen und angesprochen wird. Noch nie habe ich bei einer anderen Arztpraxis dermaßen überhebliches, unfreundliches Personal erlebt. Die "Damen" am Empfang sind auch der einzige Grund dafür, dass ich in Zukunft lieber den Weg nach Fulda auf mich nehmen werde.
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Citybewohner (79) | 11. October 2012;11.10.2012;1349942007 --> 11 Oktober 2012
Den Schritt habe ich schon hinter mir
Ich fahre schon seit einigen lieber nach Fulda, bevor ich diese Praxis noch finanziell unterstütze
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unbekannt (1) | 11. October 2012;11.10.2012;1349956305 --> 11 Oktober 2012
Alles hat zwei Seiten
das eine Versichertenkarte benötigt wird müsste mittlerweile jeder wissen, das ist seit 1995...
Ich frage mich für was diese alte Dame eine Betreuerin hat, diese sollten sowas regeln...
Ich finde auch das man nicht nur auf dem Personal rum hacken kann, das passiert woanders genauso wie es jetzt hier der Fall war, ich habe wärend der Wartezeit festegestellt das die Patienten auch immer unverschämter, was sich das Personal ( ganz allgemein) so gefallen lassen muss...zumindest ist das meine Erfahrung










