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7. Oktober 2012



Landfrauen bringen Interessierten die alte Kunst des Backens bei

Von Petra Kloberdanz

Ulmbach
Die alte Tradition des Brotbackens darf nicht verlorengehen. Diesen Vorsatz haben die Landfrauen in Ulmbach gefasst und organisierten einen Brotback-Kurs, der auf reges Interesse stieß.

16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ulmbach, Romsthal, Schlüchtern und Fulda erlernten bei Annerose Hohmann das althergebrachte Backen im Backhaus.  Annerose Hohmann backt regelmäßig im Ulmbacher Küppel-Backhaus und gibt ihr Wissen gern an Interessierte weiter. „Das Brot aus dem Backhaus hat einfach einen anderen Geschmack“, schwärmte die Expertin.

Bereits einen Tag vor dem eigentlichen Backen bestückte die Teilnehmer-Gruppe den Ofen mit Reisig und Buchenholz. Zuvor musste der Sauerteig angesetzt werden und einige Stunden warm stehen. Am Abend stellten die Teilnehmerinnen den Brotteig her, der über Nacht im Bottich ruhte.

Am Morgen des folgenen Tages gab es eine Menge zu tun. Es galt, das Feuer im Backhausofen anzuzünden und den Brotteig durchzukneten, „bis der Teig knallt“, erläuterte Annerose Hohmann.

Eine Stunde vor dem Einschieben wurden die künftigen Brotlaibe in Schüsseln gelegt. Um die Mittagszeit war das Holz gut durchgeglüht. Nun kamen 30 Brotlaibe in den Ofen. Roggenbrote, Zwiebelbrote und Zwiebelkuchen verströmten nach etwa eineinhalb Stunden Backzeit einen verführerischen Duft.

Der Ofen des Backhauses fasst bis zu 36 Brotlaibe.  „Um das alte Kulturgut zu erhalten, und Interessierte anzusprechen, die jetzt nicht teilnehmen konnten, veranstalten wir im nächsten Jahr vielleicht wieder einen Brotback-Kurs“, stellte die Landfrauen-Vorsitzende Renate Betz in Aussicht.


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