Lothar Büttner: Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit
hgs
Salmünster
Leitgedanken für die dritte Amtszeit als Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster formulierte Lothar Büttner (parteilos) nach seiner Vereidigung zu Beginn der Stadtverordnetensitzung am Montagabend.
Ein Franke wie er, sei bei der Verwendung des Wortes Leitgedanken schnell misszuverstehen, witzelte der Rathauschef. Denn ein „t“ spricht man in Franken gern als „d“ aus. Er verstehe seine Wiederwahl im Februar allerdings nicht als Last, sondern als Auftrag, um die Kurstadt zukunftsfähig zu machen. Dies wolle er weiterhin zusammen mit den Stadtverordneten tun, denen Büttner für die bisherige Kooperationsbereitschaft dankte. Gemeinsam trügen sie Verantwortung für etwa 14 000 Menschen.
Bei allen Entscheidungen müssten künftig sowohl deren Generationengerechtigkeit als auch deren Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Denn: „Wir können die demografische Entwicklung nicht außen vor lassen.“ Daher wolle Büttner sein Augenmerk auf die ökonomische, die ökologische und die soziale Nachhaltigkeit legen. Als Beispiele nannte er hierfür die öffentliche Infrastruktur, die mit Blick auf die knapp 4000 Arbeitsplätze in der Kurstadt einen wichtigen Faktor darstelle, sowie die Energieversorgung. Die staatlichen Ebenen hätten in den vergangenen Jahrzehnten zwar viel aufgebaut, aber auch über ihre Verhältnisse gelebt. Die Kommunen müssten aber weiterhin die Grundbedürfnisse der Bürger sicherstellen.
Gleichrangig ist laut Büttner auch die soziale Nachhaltigkeit, die sich an der Beteiligung an staatlichen Aufgaben oder aber an ehrenamtlichem Engagement ablesen lasse. Gute Beispiele sind für Büttner hier die Feuerwehren oder aber die Betreiber des Bürgerfreibades in Mernes. Beim Einsatz für Schulen und Kindergärten gehe es nicht nur um deren Standorte, sondern auch um deren Qualität.
Leser-Kommentare ( 1 )
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Occupy (366) | 26. May 2012;26.05.2012;1338031161 --> 26 Mai 2012
Büttner spricht wahr
Wie wahr: "...staatliche Ebenen...haben über ihre Verhältnisse gelebt..." - aber seine klamme Kommune BSS leistet sich weiter einen hochbezahlten B3-Bürgermeister, City-Manager, Gäste-Service-Direktor, Kurdirektor, Kurbetrieb und unveränderten Personalstand im Rathaus. Wenn nur noch die Grundbedürnisse der Bürger sichergestellt werden können, muss man endlich auch die geldverschlingende Stadt- und Kurverwaltung zu verschlanken, wie in der freien Wirtschaft.








