Nachtragshaushalt: Defizit verringert sich um 500.000 Euro
Von Sabine Schuchardt
Steinau
Die Stadt Steinau hat das von der Kommunalen Finanzaufsicht gesteckte Ziel, 440.000 Euro im Teilergebnishaushalt einzusparen, erreicht.
Darauf machte Bürgermeister Walter Strauch (SPD) gestern während der Sitzung der Stadtverordneten im Steinauer Rathaus aufmerksam. Dort stellte er die erste Nachtragshaushaltssatzung mit Nachtragshaushaltsplan für vor.
„Dank intensiver Arbeit sind wir im Zeitplan“, freute er sich und dankte allen Beteiligten, die mitgewirkt haben. Um das Ergebnis, 500.000 Euro einzusparen, zu erreichen, seien Maßnahmen verschoben und abgesetzt worden. „Wir sind dem Ziel, keine Neuverschuldung zu haben, sehr nahe gekommen“, meinte Strauch. Er forderte die Stadtverordneten auf, den Nachtragshaushalt bis zur Novembersitzung durchzuarbeiten. Der Gesamtergebnishaushalt 2012 war zunächst mit einem Defizit in Höhe von 4.880.000 Euro veranschlagt worden. Mit den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung im Januar wurde das Defizit um 396.000 Euro auf 4.484.000 Euro reduziert. Im ersten Nachtragshaushaltsplan wurde das Defizit im Gesamtergebnishaushalt nun um 500.000 Euro verringert.
Im Zusammenhang mit dem Nachtragsetat stellte Strauch in Aussicht, dass die Eintrittspreise für die beiden Freibäder 2013 stabil bleiben sollen, da die Rutschen 2012 für den Badebetrieb ausgefallen waren. Die beauftragte Firma hatte kurzfristig den Auftrag für die Neubeschichtung der Rutschen zurückgegeben.
Weitere Berichte folgen.
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Occupy (366) | 12. October 2012;12.10.2012;1350036280 --> 12 Oktober 2012
Es geht doch!
Na bravo, Steinau, es geht doch!: Aber hauptsächlich liegt´s wohl daran, dass Ihr keinen defizitären Kurbetrieb mitschleppen müsst wie die Über-30-Mio-Schulden-Kommune BSS, die wohl niemals aus dem Schuldenloch herauskommen wird, wenn sie sich nicht entschließt, den Kurbetrieb zu schließen.
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Durchblick (80) | 12. October 2012;12.10.2012;1350049178 --> 12 Oktober 2012
Kurbetrieb schließen und dann?
Was bleibt denn noch übrig von BSS ohne Kurbetrieb? Da hängen doch auch außerhalb des Kurbetriebs viele Arbeitsplätze bzw. Existenzen dran oder etwa nicht? Wie soll das denn kompensiert werden?
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Occupy (366) | 12. October 2012;12.10.2012;1350054998 --> 12 Oktober 2012
Lieber ein Ende mit Schrecken
Die Stadt BSS muss den stadteigenen, verlustreichen Kurbetrieb und damit das Risiko weiter wachsender Schulden endlich aufgeben: Das (Lobbyisten-)Netzwerk für Gesundheit (d.h. die darin organisierten Klinikbetreiber und Hoteliers) kann sich dann auch um die Therme kümmern, diese selbst weiter betreiben oder einen Betreiber suchen. Die Arbeitsplätze blieben somit weitestgehend erhalten.









