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14. November 2011



Narrenschar begrüßt die neue Tollitätenfamilie

ds

Freiensteinau
Die Spannung steigerte sich unaufhaltsam während der Eröffnung der 111. Freiensteinauer Faschingskampagne, zu der vom Karnevalsverein Kikiriki in das Freiensteinauer Bürgerhaus eingeladen worden war.

Bevor das Geheimnis gelüftet wurde, wer in der Jubiläumskampagne – der KV Kikiriki wurde am 13. Februar 1901 gegründet – die Regentschaftskrone tragen darf, führten Vorsitzender Volker Karl und Sitzungspräsident Gerhard Euler durch das Eröffnungsprogramm: „Mit viel Jubel, Trubel und Heiterkeit starten wir heute die närrische Zeit.“

Die mehr als 100 Narren im Bürgerhaus ließen sich gern die Wartezeit mit Gardetanz und Büttenreden versüßen. Dass sich der KV Kikiriki im 111. Jahr keine Nachwuchssorgen machen muss, zeigte sich bei den Neueintritten. Obwohl Vorsitzender Karl nur vier Neumitglieder ankündigte, leisteten 13 neue Mitglieder den Treueschwur mit dreifachem Hahnengeschrei.

Und so wuchs die Freiensteinauer Narrenfamilie mit Louis Hofmann (Fleschenbach), Philipp Deuchert (Reichlos), Jonathan Höhn, Nico Schöniger, Pascal Bien, Lukas Gutschalk, Elisabeth Herchenröder, Juan Stribrny (alle Freiensteinau), Lukas Schleich (Wettgers), Eman Kara Hmetovic (Langenselbold), Pascal Nüchter (Ulmbach) und Sonja Repp (Weidenau) auf einen Höchststand mit 542 Mitgliedern. Für die langjährige Mitgliedschaft wurde Gernot Schober aus Schotten zum Ehrenmitglied ernannt.
Zum Schirmherr für die Jubiläumsveranstaltung, die vom 31. August bis 2. September 2012 zusammen mit dem Vogelsberger Narrentreffen im Mühlfeld stattfindet, wurde Ehrenpräsident Karlheinz Fehl gekürt.

Bis 22.22 Uhr mussten die anwesenden Narren warten, dann durften sie ihre Jubiläumstollitäten feiern: Prinz Armin (Karl), als Rechner beim Kikiriki schon lange bekannt, fährt als Häuslebauer durchs ganze Land, und Prinzessin Bettina (Karl), bei den Landfrauen mit federführender Hand, liegt in Spanien gern am Strand. Es sind zwei erfahrene Karnevalisten aus dem Vorstandszirkel im Blauen Eck. Beide trugen bereits vor 26 Jahren die Narrenkrone, als Rechnerehepaar tragen sie seit vielen Jahren Verantwortung beim Kikiriki. Ihnen steht in der Jubiläumskampagne erstmals Heiko VI. (Lein) aus Holzmühl als Gockel zur Seite. Das Kronprinzenpaar hat Faschingserfahrung: Prinz Juan I. (Stribrny), gefragter Goalkeeper der SGF, bei dem kein Tor fällt, weil er seinen Kasten sauber hält, und Kronprinzessin Annika II. (Muth), springende Tanzmaus vom Kikiriki, zu Hause ist sie fast nie, sie hat stets frohen Mut, denn in ihr fließt närrisches Blut. So trugen die Eltern der 13-jährigen Prinzessin in der Kampagne 2004/05 die Narrenkrone, und die Großeltern von Prinz Juan I. sind als Prinzenpaar 1973/74 in Erinnerung. Als Zofe steht ihnen Axinja Fehl und als Kindergockel Marvin Höbeler zur Seite.



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