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19. Oktober 2012



Neuer Bolzplatz an der Häuser Hohle

hgs

Hausen
Der Stadtteil Hausen hat einen „neuen“ Bolzplatz. Allerdings ist er nicht als Einrichtung an sich eine Neuheit, sondern vor allem an neuem Standort zu finden: an der Häuser Hohle unterhalb der dortigen Betriebe.

Zur Eröffnung haben die örtlichen Initiatoren alle Grundschulkinder und Kindergartenkinder des Stadtteils kürzlich zu einem Ballspiel eingeladen. Obwohl sich das Wetter an diesem Tag nicht gerade von der freundlichsten Seite zeigte, kamen nach Angaben von Eltern etwa 20 Kinder und einige Eltern auf den Platz: Aus Hausen, Ahl, der Steinkaute, Salmünster sowie aus Alsberg.

Da die Kinder in Hausen bisher keine geeigneten Möglichkeiten zum Bolzen hatten, musste „auf die immer weniger werdenden unbebauten Grundstücke zurückgegriffen werden“, erläutert Susanne Kohl. Sie hatte sich nach eigenen Angaben zusammen mit Sandra Buchhold und Tina Hansmann in einem Brief an das Rathaus für einen neuen Bolzplatz stark gemacht hat. Dessen Vorgänger fand sich einst auf städtischem Boden, musste aber nach Verkauf des Grundstücks aufgelöst werden, teilt Citymanager Johannes Michel auf Anfrage mit.

Auf die Elterninitiative hin habe die Stadtverwaltung kurzfristig die Suche nach einem anderen Standort aufgenommen und diesen dann auch mit Zustimmung des Magistrats umgehend „startklar“ gemacht. Der Eigentümer des auserkorenen Grundstücks sei der Kurstadt dabei mit einer niedrigen Pacht entgegengekommen.

In die Tat umgesetzt hat die „Operation Bolzplatz“ namens der Bauverwaltung Bernd Stoos, der auch dafür sorgte, dass die beiden Tore vom früheren Bolzplatz an dem neuen Standort aufgestellt wurden. Stoos hatte sich zuvor mit den Verfasserinnen des Briefes und einem Lageplan von noch unbebauten Grundstücken in städtischem Eigentum auf eine „Besichtigungstour“ durch Hausen gemacht, doch zunächst nichts Passendes gefunden. Nur wenig später aber „fand er etwas Geeignetes für unsere Kinder“, freut sich Susanne Kohl. Binnen kürzester Zeit seien dann die Tore umgesetzt, die Wiese gemäht und zwei Bänke – eine Spende vom Blockhaus Ahl – aufgestellt worden. Nun können die Hausener Kinder „endlich auf einem schönen und gut erreichbaren Platz um die Wette kicken“, bedankt sich Susanne Kohl für eine „unbürokratische und schnelle Lösung“, welche letztlich die Bauverwaltung der Kurstadt verwirklicht habe.    


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