Ortsbeirat Ahlersbach befasst sich mit Friedhof
Von Walter Dörr
Ahlersbach
Wann die Erweiterungsbauarbeiten am Ahlersbacher Friedhof endlich beginnen, fragte sich der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung.
Ortsvorsteher Manfred Kaulich berichtete, dass für die Baumaßnahme am Friedhof, mit der „Mitte Juli“ hätte begonnen werden sollen, große Mengen Schotter lagern. Bevor das beauftragte Bauunternehmen jedoch mit dem Schieben eines neuen Weges und der Anlage der Gräber-Terrassen anfängt, solle mit dem Ortsbeirat ein Gespräch geführt werden.
Vom Bauamt der Stadt fordert das Gremium einen Plan ein, wo der neue Weg vorgesehen sei, da der Ortsbeirat nicht informiert sei. „Wir möchten bei der Erweiterung des Friedhofes mitreden“, hieß es. Dem Hörensagen müssten nach einem Veto des Naturschutzes die Weiden in dem entsprechenden Gebiet stehen bleiben, die Obstbäume kämen aber weg. Der Jagdpächter habe auch darum gebeten, mit den Arbeiten erst im Frühjahr zu beginnen, da im Herbst Baumfällarbeiten vorgesehen sind und es dadurch zu Beschädigungen kommen könne. Für die vier anwesenden Ortsbeiratsmitglieder sind die Arbeiten in dem feuchten Gelände nur bei trockenem Wetter möglich, und sollten deshalb baldigst beginnen.
Tretminen bereiten Ärger
Harsche Kritik übte man am städtischen Bauhof, die neue Pfosten amEingang 20 Zentimeter Richtung Dorf versetzt zu haben.Dadurch habe jetzt Wild freien Zugang zum Friedhof. Auch passe der Schließbolzen nicht in das dafür vorgesehene Loch. „Bürger haben selbst Hand angelegt und Boden abgetragen, damit das Tor überhaupt zu öffnen ist“, berichtet Kaulich.
Für seinen Besuch im Bauamt bekam Kaulich den Auftrag, an die Verlegung der Leitung für die zweite Wasserentnahmestelle zu erinnern. Dabei soll der abgebrochene Absteller an der derzeitigen Wasserstelle reklamiert werden. Die Beschädigung lastet man einem Bauhofmitarbeiter an, der auch den Schlüssel einfach in einem Rohr deponiert habe, ohne den Schaden zu beheben.
Ebenfalls auf derAgenda standen Straßenschäden. Neben Löchern monierte der Ortsbeirat Kanaldeckel, die mehr als zwei Zentimeter überstehen. Dass Fahrbahnen gerissen sind, sei bei der Stadt bereits gemeldet, so Kaulich. Mit dem Ausgleichen durch sogenannte Teerbänder werde laut Stadt Abhilfe geschaffen, jedoch fragte sich der Ortsvorsteher, wann die Arbeiten ausgeführt werden. Auch Gemarkungswege, die ebenfalls schadhaft sind, seien der Stadt lang bekannt. Neben dem Abtragen von Banketten, damit das Wasser in die Gräben oder Abflüsse gelangen kann, wurde angesichts von „zugewachsenen Wegen“ der seit Jahren nicht erfolgte Heckenschnitt kritisiert.
Zuletzt sprachen die Männer das Tretminen-Problem an. Im Ort und in der Gemarkung würden die Hundebesitzer den Kot ihrer Vierbeiner nicht beseitigen. Hilfspolizisten sollen kontrollieren, ob beim Gassigehen ein Beutel mitgeführt wird. Zumindest sollten die bei der Stadt bekannten Besitzer auf ihre Pflichten hingewiesen werden. Im Zuge der Friedhofserweiterung setzt sich der Ortsbeirat für eine Überarbeitung der Friedhofssatzung ein.
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