Partnerwehr aus Niedersachsen gastierte in Steinau
Von Fritz Christ
Steinau
Die Partnerschaft zwischen den Wehren aus Steinau und dem niedersächsischen Neu Wulmstorf besteht seit fast 25 Jahren. Kürzlich besuchten die Neu Wulmstorfer die Freunde der Brüder-Grimm-Stadt.
Seit vielen Jahren besuchen sich die Feuerwehren aus Steinau und Neu Wulmstorf gegenseitig. „Im nächsten Jahr werden es 25 Jahre“, sagt der Steinauer Wehrvorsitzende Udo Schlegel.
Wie er erklärt, sei die Partnerschaft durch den ehemaligen, langjährigen Steinauer Wehrvorsitzenden Holger Seemann zustande gekommen. Dieser stamme aus Neu Wulmstorf und habe Mitte der 80er Jahre die Kontakte geknüpft. Meistens wird sich zu einer Veranstaltung der jeweiligen Partnerwehr, abwechselnd in Steinau und in Neu Wulmstorf, getroffen. „Diesmal war es anders“, betont Vorsitzender Schlegel. Man traf sich in der Brüder-Grimm-Stadt „einfach so, um mehr Zeit füreinander und für gemeinsame Unternehmungen zu haben.“
Das Treffen begann mit einem gemeinsamen Grillabend. Auch eine Wanderung zum Acisbrunnen nach Schlüchtern schloss sich an. Auf dem Programm stand eine Fahrt in die Rhön. Für die Norddeutschen, die „keine Berge kennen“, waren Wasserkuppe und Kreuzberg beeindruckend. Bei einer Stadtführung wurde den Gästen die Brüder-Grimm-Stadt gezeigt. Interessant war ein Blick vom Schlossturm. Deutlich wurde dabei die enge Bebauung der Altstadt. Diese stelle die Feuerwehr laut Wehrführer Mike Langer im Brandfalle vor große Herausforderungen.
„Die Kameraden konnten viele schöne Eindrücke mit in den Norden nehmen“, betont Schlegel. Zugleich verweist er auf die nächste Veranstaltung der Steinauer Wehr. Die „Blauröcke“ sind in diesem Jahr erneut Ausrichter des Jockesmarktes. Die Veranstaltung wird als eintägige Veranstaltung gefeiert. „Termin ist der 16. Juni“, erzählt Schlegel. Flohmarkt, musikalische Kaffeetafel, Abendunterhaltung mit dem Musikverein Offenbach sowie eine Tombola stehen auf dem Programm.
Eine Woche später, am 23. Juni, richtet die Steinauer Wehr den Kreisentscheid des Jugendfeuerwehr-Bundeswettbewerbs aus. Dabei messen sich die Jugendwehren aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis in ihrem Leistungsvermögen.
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