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7. Mai 2010



Bürgermeisterwahl: FDP-Kandidat befragt

SCHLÜCHTERN In den verbleibenden drei Wochen bis zur Bürgermeisterwahl in Schlüchtern (30. Mai) will sich FDP-Kandidat Patrick Ommert den Fragen der Bürger stellen.

Auftakt der Gesprächsrunden war am Donnerstagabend in der Schlüchterner Gaststätte Hausmann. „Ich habe mich bewusst dafür entschieden, keine FDP-Prominenz einzuladen, weil es hier um kommunale Dinge geht“, betonte Ommert. In seinem Wahlkampf um das Amt des Schlüchterner Bürgermeisters setzt der 30-jährige Elmer vor allem auf Bürgernähe. Er will mit den Leuten ins Gespräch kommen, mehr über ihre Anliegen, Nöte und Wünsche erfahren. Und so diskutierte er am Donnerstagabend mit einigen Interessierten in lockerer Atmosphäre über den Erhalt des Kulturkinos Kuki, die gesellschaftliche und politische Notwendigkeit ehrenamtlichen Engagements, über Schul- und Bildungspolitik, die Ansiedlung neuer Firmen und Unternehmen sowie über die Wichtigkeit eines fraktionsübergreifenden, parteipolitischen Miteinanders und die Schaffung von Netzwerken.

Ommert: „Ich habe mein Leben auf die Politik ausgerichtet“

Thematisiert wurde zudem die Arbeit der Ortsbeiräte, denen Ommert gerne mehr Rückendeckung geben würde. „Schließlich unterstützen sie ja quasi die Verwaltung“, so der FDP-Kandidat. Es könne daher nicht sein, dass die Ortsgremien bei Anfragen oftmals sehr lange oder vergeblich auf Antworten aus dem Rathaus warten müssten. Ommert gab den Anwesenden auch einen Einblick in seinen Werdegang.
TERMINE
Die nächsten Bürgergespräche von FDP-Kandidat Patrick Ommert finden an folgenden Tagen statt:
11. Mai, 19 Uhr: Raststätte Autohof Schlüchtern;
16. Mai, 11 Uhr: Gasthaus „Zur Krone“ in Herolz;
18. Mai, 19.30 Uhr: Saukoppstübchen in Elm;
22. Mai, ab 10 Uhr: Infostand in der Schlüchterner Obertorstraße (Langer),
25. Mai, 19 Uhr: Gasthaus „Zur guten Quelle“ in Hinkelhof;
26. Mai, 19 Uhr: Landgasthof Hotel Weining in Breitenbach;
29. Mai, ab 10 Uhr: Infostand in der Schlüchterner Obertorstraße (Langer).
„Ich habe mein Leben auf die Politik ausgerichtet“, erzählte er seinen Zuhörern. Politisches beschäftige ihn tagtäglich im Beruf, hinzu komme seine ehrenamtliche Tätigkeit als Politiker. Was er denn zuerst anpacken werde, falls er die Bürgermeisterwahl gewinne, wollte ein Schlüchterner Handwerksmeister von ihm wissen. Als erstes wolle er sich um die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für ansiedlungswillige Bürger und Gewerbetreibende kümmern, um Schlüchterns Zukunftsperspektiven zu verbessern, meinte Ommert. Die Förderung des Schulstandorts und des Kulturbereichs stehen ebenfalls ganz oben auf der Agenda des FDP-Politikers. „Wir müssen in den nächsten Jahren auch mehr in der Seniorenpolitik machen“, erläuterte der 30-Jährige. Dazu gehöre unter anderem, die Schlüchterner Ortsteile besser an kulturelle Angebote und Einkaufsmöglichkeiten anzubinden.

Von unserer Mitarbeiterin
Kathrin Lins



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