Prüfung in landwirtschaftlichen Betrieben
Von Fritz Christ
Region
In drei landwirtschaftlichen Großbetrieben der Region erfolgte die Abnahme der praktischen Prüfungen von Landwirt-Auszubildenden aus dem Main-Kinzig-Kreis und dem Kreis Fulda.
Die Tätigkeit der Landwirte ist sehr vielfältig und erstreckt sich auf die Versorgung und Pflege von Tieren, auf die Acker- und Grünlandbewirtschaftung sowie auf den Umgang mit Maschinen und anderen technischen Einrichtungen. Zudem ist ein Landwirt stets der Witterung ausgesetzt. Die Landwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung von der Handarbeit zu modernen Maschinen bis hin zur aktiven Gestaltung des Natur- und Umweltschutzes gemacht. Darauf verweist der Agrar-Ingenieur Toni Herr aus Petersberg, Ausbildungsberater des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen.
Unter seiner Leitung fand jetzt am Weiherhof im Schlüchterner Stadtteil Breitenbach die praktische Prüfung für Auszubildende im Berufsfeld Landwirt statt. Der landwirtschaftliche Großbetrieb von Uwe Uffelmann bietet hierfür optimale Bedingungen. Vom Familienbetrieb werden zurzeit 340 Hektar bewirtschaftet. 840 Tiere zählt die Familie Uffelmann ihr Eigen, davon 330 Milchkühe.
Absolventen
Die Ausbildung schlossen ab: Simon Albinger (Flieden), Sebastian Bien (Schlüchtern), Felix Fliedner (Gründau), Malin Hahn (Eiterfeld), Kilian Herget (Künzell), Frank Hohmann (Hilders), Anna-Sophie Hufnagel (Schlüchtern), Kevin Keiderling (Sinntal), Sabrina Leupolt (Fulda), André Limpert (Tann), Maximilian Müller (Steinau), Maximilian Poppendieker (Freigericht), Christoph Reußwig (Gelnhausen), Stefanie Riese (Jossgrund), Jochen Schleicher (Gersfeld), Marcel Schmitt (Freiensteinau), Tobias Seng (Hofbieber), Dominik Trost (Haunetal), Steffen Vogel (Nüsttal), Kevin Wehner (Hosenfeld), Johannes Witzel (Haunetal), Björn Wiesner (Sinntal).
Auch im Heinfelderhof von Frank Amend in Steinau sowie im Aussiedlerhof von Ludwig Schöppner in Ulmbach wurden praktische Prüfungen abgenommen. „Der Landwirt muss heute ein Allroundkönner sein“, betont Toni Herr. Neben den eigentlichen landwirtschaftlichen Tätigkeiten seien kaufmännisches Denken, Mathematik, Tier-, Pflanzen- und Umweltschutz gefragt. Nach erfolgter Ausbildung besteht für die Landwirte die Möglichkeit zum Besuch der zweijährigen Fachschule mit dem Abschluss Betriebsleiter. Für die Absolventen mit Abitur ist das Studium der Agrarwissenschaft das Ziel.
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden








