Sarroder Jugendraum vor Fertigstellung
Von Fritz Christ
Sarrod
Der Umbau des Jugendclubs sowie das Denkmal am Dorfplatz waren die zentralen Themen der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Sarrod unter Leitung von Ortsvorsteher Helmut Stein.
Seit gut einem Jahr sind die Umbauarbeiten des Jugendclubs im Keller des Gemeinschaftshauses in Sarrod im Gange. Bei einer Ortsbegehung informierte sich der Ortsbeirat jetzt über den Fortgang der Arbeiten, bevor im Anschluss im Gasthaus Schöppner getagt wurde.
Seither mussten die Jugendlichen den Haupteingang des Gemeinschaftshauses benutzen, um über eine Treppe in den Jugendraum zu gelangen. Dies ist nun anders geworden, denn im vergangenen Jahr wurde ein separater Eingang mit einer Außentreppe geschaffen. Der neue Eingangsbereich sei von freiwilligen Helfern in Eigenleistung gepflastert worden.
Zudem wurde für den Jugendraum eine neue Toilette gebaut, die nun annähernd fertiggestellt ist. Die Flurwände wurden neu verputzt und die Decke mit Holz verkleidet. „Der Keller war in einem schlechten Zustand – der Sanitärraum war ein dunkles, dreckiges Loch“, so Ortsvorsteher Stein. Jetzt sei alles richtig schön geworden. Stein spricht von einer großen Wertsteigerung für das Gebäude. Der Ortsvorsteher dankte der Stadt Steinau für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Baumaßnahme.
Wie im Vorfeld sollen zur Fertigstellung weitere Arbeiten in Eigenleistung erfolgen. Insbesondere sollen Flur und Jugendraum mit einem neuen Anstrich versehen werden. Ausräumen und reinigen des Jugendraums sind am kommenden Freitag, 4. Mai, ab 17 Uhr, geplant. Freiwillige Helfer sind willkommen. Wie Stein betonte, sei jetzt eine zeitnahe Fertigstellung vorgesehen. Als möglichen Einweihungstermin nannte er den 15. Juni.
Ein weiteres Thema in der Ortsbeiratssitzung war der Dorfplatz im Unterdorf. Insbesondere ging es um das dort installierte Denkmal der ungarischen Partnergemeinde Sarród. Es handelt sich dabei um eine zweiteilige Holzstele, welche die beiden sich aufeinander zu bewegenden Orte symbolisiert.
Wie Ortsvorsteher Stein jetzt berichtete, sei die Stele schadhaft und müsse abgebaut werden. Es soll ein neues Denkmal aus Stein errichtet werden. Als kostengünstige Lösung soll ein nicht mehr benötigter Grabstein umgearbeitet werden. Zudem soll der Dorfplatz teilweise neu gestaltet werden. Wie der Ortsvorsteher mitteilte, findet das nächste Treffen des deutsch-ungarischen Freundeskreises im nächsten Jahr im hiesigen Sarrod statt.
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