Spielende Kinder sind Anwohnern Ärgernis
lis
Salmünster
Der Salmünsterer Ortsbeirat besichtigte vor seiner jüngsten Sitzung einige Örtlichkeiten, bei denen Handlungsbedarf besteht. Dazu gehörte ein Spielplatz und die Antoniusruh.
Am Spielplatz am Tannenweg in Hausen beklagten sich Anwohner über ihrer Ansicht nach unzumutbare Lautstärke. „Wenn die auf der Wippe sind, gibt es unglaubliche Geräusche“, sagte jemand. Offenbar sei das Spielgerät nicht genug abgefedert. Häufig hielten sich auch ältere Jugendliche auf, für die der Spielplatz nicht gemacht sei (er ist für Kinder bis 14 Jahre). Und ärgerlich ist es für viele offenbar auch, wenn Eltern aus weiter entfernten Häusern sonntags lange schlafen wollen und ihre Kinder auf den Spielplatz schicken. Da fühlen sich die Anwohner in ihrer eigenen Sonntagsruhe gestört. Spreche man laute Besucher an, würden diese nicht selten frech. Die Anwohner brachten eine Verlegung des Spielplatzes ins Gespräch, wünschten sich aber zumindest andere Öffnungszeiten und Ruhe in der Mittagszeit und am Wochenende.
In der Straße am Hirschbach monierte der Ortsbeirat an einem Grundstück, dass Sträucher und Bodendecker durch den Zaun über den Gehweg wachsen und einige weit über die Fahrbahn ragende Baumkronen.
Ein leidiges Thema sind die Lastzüge, die ein Unternehmen in der Weinstraße anfahren. Wie ein Bürger aus dem Bereich der Straßen um die Stadthalle erläuterte, fahren sie durch die Wein- in die Werner-Reimers- und die Haydn- in die Beethovenstraße, wo sie dann warten, bis sie auf das Betriebsgelände fahren können. Er halte es für ungerecht, dass andere Straßen in diesem Bereich für Lastwagen gesperrt seien und nun diese Wohnstraßen strapaziert werden und wünschte Abhilfe. Auch das Drehen von Lastzügen auf dem Parkplatz der Stadthalle müsse unterbunden werden, dafür gebe es den Kreisel.
An der Antoniusruh in der Innenstadt sind als Sitzfläche auf der niedrigen Mauer angebrachten Holzbretter arg beschädigt und stellen eine Gefahr dar. Der Ortsbeirat empfiehlt ein ersatzloses Entfernen, wodurch er sich auch weniger Ruhestörung verspricht. Bei der Sitzung im Huttenkeller des Schleifrashofes fragte Erich Noll, ob es stimme, dass in einem Haus in der Bad Sodener Straße eine Art Spielothek eingerichtet werden solle. Dies bestätigte Magistratsmitglied Edgar Kleespies, worauf der Ortsbeirat auf seinen vor einigen Jahren gefassten Beschluss verwies, dass er eine derartige Einrichtung nicht wünsche.
Anwohner der Innenstadt beklagten sich über Lärm und forderten zum wiederholten Male die Schließung der Frankfurter Straße nachts und an den Wochenenden. Sie berichten von nächtlichen Autorennen und dass sie auf ein Schreiben an das Rathaus keine Antwort bekommen haben. Der Ortsbeirat unter Vorsitz von Ortsvorsteher Eckehardt Wolter sammelte viele Gedanken zum Leitthema „Liebenswertes Salmünster“ und wird sich weiter damit beschäftigen.
Leser-Kommentare ( 3 )
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Occupy (366) | 28. April 2012;28.04.2012;1335609149 --> 28 April 2012
Liebenswertes Salmünster?
Lebenswertes Bad Soden? Und wie steht es um den Selbstdarstellungsslogan anderer Stadtteile? Wie wäre es denn z.B. mit "Ladenloses Alsberg", "Weitentferntes Mernes" oder "Verkehrsberuhigtes Ahl"?
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Gaertner (235) | 28. April 2012;28.04.2012;1335626340 --> 28 April 2012
Dummes Volk
Die älteren Herrschaften möchten sich bitte einmal Gedanken machen, wer ihnen später mal den Hintern abputzt bzw. das Geld für deren Rente erarbeitet. Unerhört !
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Steffi (204) | 3. May 2012;03.05.2012;1336022614 --> 03 Mai 2012
stimmt
aber manche sind anscheinend schon als alte Esel auf die Welt gekommen.
Die waren niemals Kind , waren immer mucksmäuschen still usw.....









