Sponsoren für den Radfahrsonntag fallen weg
Von Walter Dörr
Sterbfritz
Die organisatorische Vorbereitung für Kinzigtal-Total im Bereich Sterbfritz war ein Hauptpunkt bei der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Sterbfritzer Vereine (Arge).
Von Sinntal bis Maintal und auch von der Quelle der Kinzig bis zur Mündung in den Main erstreckt sich alljährlich der autofreie Sonntag „Kinzigtal Total“. Seit 20 Jahren lädt der Main-Kinzig-Kreis als Veranstalter zum Biker-Ritt ein. Am 9. September gehören rund 80 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraße entlang des Flusses den Radfahrern oder auch Inlineskatern.
Im Laufe der Jahre wurde aus der Massenfreizeitsportveranstaltung das längste Straßenfest Hessens, das Vereine und Kommunen jeweils vor Ort programmtechnisch gestalten. In Sterbfritz sind das die ARGE-Vereine. Und weil die Veranstaltung sehr witterungsabhängig ist, gab es in Vergangenheit strahlende und betrübte Gesichter bei den Kassierern. Bei der Arge-Sitzung im Vereinsheim des Tennisclubs Grün-Weiß Kinzigquelle kamen sowohl Aufwand als auch Lohn zur Sprache.
Kritik wurde am Main-Kinzig-Kreis geübt, der eine zugesagte finanzielle Unterstützung für das angedachte Rahmenprogramm nicht wird einhalten können. In der Diskussion wurde deutlich, dass die ganze Jubiläumsveranstaltung durch den Wegfall von Sponsoren und zusätzlichen Kosten sogar ganz auf der Kippe stand. So müsse der Kreis jetzt durch die Schuldenbremse den Straßenmeistereien für die Absperrung der Straßen eine erhebliche Gebühr zahlen.
Arge-Vorsitzender Gerald Blum freute sich, dass Vertreter aller Vereine der Arbeitsgemeinschaft an der wichtigen Sitzung teilnahmen, zusätzlich Pfarrer Arne Schmitz und Ortsvorsteher Stefan Euler. „So macht die Arbeit Spaß”, sagte Blum. Entsprechend der Absprache bei der letzten Arge-Sitzung werde der Essensverkauf zugunsten der Kircheninnenrenovierung durchgeführt, so der Vorsitzende. Ein Arbeitsplan, nach dem jeder Verein zwei Mitglieder drei Stunden zu stellen habe, sei verteilt. Ab 10.30 Uhr werden den Radlern Steaks, Bratwürstchen, Pommes und Krautsalat angeboten. Kaffee und Kuchen von den Landfrauen gibt es schon vor der offiziellen Eröffnung gegen 9 Uhr. Für die Getränke ist der Kirchenchor Sterbfritz-Breunings zuständig. Wie Pfarrer Schmitz bestätigte, werde um 8.30 Uhr in der Mehrzweckhalle ein Gottesdienst gefeiert. Eine beliebte Übernachtungsmöglichkeit für die Veranstaltung ist das Gerätehaus. 36 Anmeldungen von Radfahrern und Skatern lägen dafür bereits vor, so Andreas Maienschein, Vorsitzender der Feuerwehr. Am Samstagabend werde für das leibliche Wohl bestens gesorgt und es werden Ehrungen an Dauergäste übergeben.
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Occupy (366) | 14. August 2012;14.08.2012;1344928337 --> 14 August 2012
Radfahren mit Schuldenbremse
Wie überall, spart der MKK jetzt sogar auch bei seinem vollmundig eigengelobten Radfahrspektakel: Für nichts mehr ist Geld da, weil Kreis und Kommunen zu lange über ihre Verhältnisse gelebt haben und jetzt kein Mäntelchen so groß ist, die Löcher in den Kassen zu verdecken. Wann meldet Herr Pipa endlich Konkurs für den MKK an und verschleppt ihn nicht noch ewig weiter?
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Citybewohner (79) | 14. August 2012;14.08.2012;1344954159 --> 14 August 2012
Mal langsam
Wie haben Sie denn gestimmt, als bei der Kommunalwahl in 2011 über die Schuldenbremse entschieden wurde ? Das Ei haben sich die Hessen selbst gelegt, jetzt nicht drüber meckern
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Occupy (366) | 14. August 2012;14.08.2012;1344961683 --> 14 August 2012
Zum Glück...
...bin ich damals nicht auf den politisch-miesen Taschenspielertrick mit der Schuldenbrense hereingefallen. Trotzdem muss ich/müssen wir Gegner jetzt die Sache ausbaden und auslöffeln. Jetzt haben wir den Salat, und alles und jede Kürzung wird mit der Schuldenbremse entschuldigt, nur die goldenen Töpfe der Politiker in Land, Kreisen und Kommunen bleibt natürlich randvoll. Ungebremst!









