Stadtverband der Union äußert sich zur Langer-Lins-Thematik
KN
Schlüchtern
Nach der Sitzung des Stadtparlaments vom vergangenen Montag sieht die Schlüchterner CDU, so ihr Vorsitzender Heiko Kirchner in einer Pressemitteilung, ihre Befürchtungen bestätigt.
Entgegen früheren Beteuerungen begännen Bürgermeister Fritzsch (SPD) und die SPD, sich vom Bauprojekt der Investorengruppe Jökel/Langer, zu dem die Errichtung eines Edeka-Marktes zählt, zu distanzieren. Laut Kirchner habe der Bürgermeister in seiner Rede nicht nur den früheren Interessenten Rewe kompromittiert – dieser habe, so Fritzsch wörtlich, die Stadt „verarscht“ –, sondern äußere sich auch abfällig über Edeka. Diese solle man laut Fritzsch nicht auf Knien bitten, bis sie sich herabließen, in Schlüchtern zu investieren. Kirchner: „Dazu passt, dass der Fraktionsvorsitzende der SPD, Möller, sagt, dass diese Lösung nicht der Königsweg sei.“ Die Taktik des Bürgermeisters sei klar, schreibt der CDU-Vorsitzende: „Durch hohe Hürden bei der baulichen Umsetzung und durch das plötzliche Auftauchen dreier alternativer Projekte wird das Vorhaben Jökel/Langer weiter erschwert.“
Die CDU habe sich hingegen immer ohne Wenn und Aber für die Stärkung der Innenstadt ausgesprochen. Dementsprechend habe man sich auch dem Antrag der Grünen angeschlossen, auf die Prüfung der Alternativprojekte zu verzichten. Erst als sich dafür keine Mehrheit fand, sei es nötig gewesen, der Magistratsvorlage zuzustimmen, in der alle Vorhaben geprüft werden sollen. „Alles andere hätte den völligen Stillstand bedeutet.“
Die Schlüchterner CDU weist darauf hin, dass sie der Magistratsvorlage lediglich unter der Bedingung einer zeitlichen Befristung der Vorhabenprüfung bis zur Dezembersitzung der Stadtverordneten zugestimmt habe.
Heiko Kirchner erinnert in seiner Stellungnahme den Bürgermeister daran, dass er selbst lange Zeit das Projekt Jökel/Langer favorisiert und völlig zu Recht davon gesprochen habe, dass nur so eine durchgehende Bebauung aller Grundstücke gewährleistet werde. Die CDU fordere Bürgermeister Falko Fritzsch auf, Kurs zu halten und die Investorengruppe Langer/Jökel nicht zu verprellen.
Leser-Kommentare ( 2 )
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Tassilo (9) | 11. October 2012;11.10.2012;1349967445 --> 11 Oktober 2012
höchste Zeit
Wurde auch Zeit, dass die CDU Schlüchtern mal wieder Klartext redet und deutlich macht, was von den Spielchen des Bürgermeisters zu halten ist.Fritzsch will woll doch immer noch das Altenheim in der Stadt und Kaufland
auf der grünen Wiese. -
Citybewohner (78) | 11. October 2012;11.10.2012;1349987931 --> 11 Oktober 2012
*lach
Deswegen haben sie auch für den Antrag gestimmt, und zwar bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusse´, nicht erst bei der Stadtverordnetenversammlung. Ob Mehrheit oder nicht, mit ihren Gegenstimme hätten sie wirkungsvoll dagegen demonstriert.









