Friedhof soll einen Zaun erhalten
WALLROTH Das Thema Friedhof nahm neben weiteren Tagesordnungspunkten während der jüngsten Wallrother Ortsbeiratssitzung in der Aussprache breiten Raum ein.
„Wir haben in den beiden vergangenen Jahr viele Projekte verwirklicht“, sagte Ortsvorsteher Matthias Möller. Ein großes Projekt sei der Umbau der Friedhofskapelle vor zwei Jahren gewesen. Dabei wurde eine Vielzahl von Eigenleistungen durch eine große Helferschar aus der Wallrother Bevölkerung erbracht. Im vergangenen Jahr konnte der Außenbereich der Kapelle fertiggestellt werden. Was jetzt noch fehlt, so Ortsvorsteher Möller, sei eine Einzäunung von Teilen des Friedhofs. In der jüngsten Ortsbeiratssitzung wurden deshalb zwei Modelle diskutiert: ein klassischer Holzzaun und ein hochwertiger Metallzaun. Die Kosten hierfür liegen zwischen 5000 und 10 000 Euro. Eine Entscheidung wurde jedoch vertagt.
Ein weiteres Projekt ist die Sanierung der Friedhofsmauer. Bernd Ullrich wolle mit freiwilligen „Mauerspechten“ die Arbeiten in Eigenleistung übernehmen. Der Vorsitzende des Wallrother Dorf-Fördervereins, Alexander Klüh, signalisierte bezüglich der Finanzierung, dass auch der Förderverein Mittel bereitstellen könne. Zudem gebe es eine Zusage der örtlichen Jagdgenossenschaft über eine 2000- Euro-Zuwendung. Ein weiteres bedeutsames Projekt für Wallroth ist laut Ortsvorsteher Möller der Bau eines neuen Kinderspielplatzes im Neubaugebiet Kohlstücke. Der Platz sei 2009 angelegt und die Spielgeräte bestellt worden. Die Kosten von 3500 Euro trage der Dorf-Förderverein. „Mit der Fertigstellung der Anlage im Sommer geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, unterstrich der Ortsvorsteher.
Zur Sprache kamen in der Ortsbeiratssitzung auch die Kommunalwahlen im Jahr 2011. Möller sagte, es gehe jetzt darum, wer im kommenden Jahr erneut kandidiere. Die stellvertretende Ortsvorsteherin Angelika Lotz regte an, eine Einheitsliste aufzustellen. Auch Stadtrat Willi Staaf plädierte dafür, Parteipolitik aus dem Ortsbeirat herauszuhalten. „Wir können uns künftig nicht mehr alles leisten“, sagte FDP-Bürgermeisterkandidat Patrick Ommert, der zu der Sitzung kam, um sich über die Wallrother Angelegenheiten zu informieren. Ommert lobte das bürgerschaftliche Engagement in Wallroth.
Von unserem Mitarbeiter
Fritz Christ
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