Thomas Pfrogner neu bei VR Bank Schlüchtern
Von Steffen Reith
Schlüchtern
„Fit machen für die Zukunft“ heißt das Motto der VR Bank Schlüchtern Birstein.
Mit Thomas Pfrogner hat die VR Bank einen neuen Leiter für das Firmenkundengeschäft und das Privatkunden-Kreditgeschäft gewinnen können. Pfrogner lebt in Ortenberg-Bergheim. Bisher war er beim großen Bruder, der VR Bank Main-Kinzig Büdingen, tätig. Was hat den Ausschlag für den Wechsel nach Schlüchtern gegeben? „Das Wirken in einer kleineren Einheit“, antwortet Pfrogner, der seit Anfang Juli in Schlüchtern arbeitet. Bisher fühlt sich Pfrogner sehr wohl, die 45 Minuten Fahrtzeit zum Arbeitsplatz nimmt er deshalb auch gerne in Kauf. Der 47-jährige hat in seiner beruflichen Laufbahn stets im Kundengeschäft gearbeitet: „Ich habe es gern mit Menschen zu tun“, sagt Pfrogner, der die neue Position gerne mit Leben füllen will. Angetan ist Pfrogner vom angenehmen Miteinander bei der VR Bank Schlüchtern-Birstein.
Darauf legt auch Vorstand Werner Hölzer großen Wert: „Das Hierachiedenken ist aus unseren Birnen vollkommen raus“, sagt der Chef, der sich natürlich freut, mit Pfrogner einen kompetenten Mann für die Führungsebene gewonnen zu haben.
Schritt noch nie bereut
Gleichzeitig fällt es ihm ein wenig schwer, Rudolf Gärtner in die passive Phase der Altersteilzeit ziehen zu lassen. Schließlich war der heute 61-Jährige 23,5 Jahre ein wichtiger Mann für die VR Bank Schlüchtern. In Zusammenarbeit mit Vorstand Gerold Oechler war der Magdloser für die Betreuung der Firmenkunden zuständig. „Bevor ich 1989 von Rückers nach Schlüchtern wechselte, hatte ich noch nie mit einem PC gearbeitet“, erinnert sich der vierfache Vater, der gerne zugibt, dass es auch materielle Gründe waren, die ihn nach Schlüchtern wechseln ließen. „Ich hatte ja ne Menge hungriger Mäuler zu stopfen“, sagt Gärtner, der diesen Schritt nie bereut hat: „Das Unternehmen hat mir durch Fortbildungsmaßnahmen ermöglicht, diplomierter Bankbetriebswirt zu werden. Darauf bin ich sehr stolz.“
Auch Rudolf Gärtner lobt den „kooperativen Führungsstil und den kameradschaftlichen Umgang“ in Schlüchtern. Sein Vertrag läuft eigentlich bis Ende Dezember. Wegen der laufenden Fusion zwischen Schlüchtern und Birstein wird es aber wohl bis Februar oder März 2013 dauern, ehe sich Gärtner vollständig seinem Hobby, der Blasmusik, widmen kann.
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