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17. September 2009



Aufkleber für die Zukunft des Kuki-Kinos

SCHLÜCHTERN Seit Monaten wird in Schlüchtern unter den Stadtverordneten über die Zukunft des Schlüchterner Kulturkinos Kuki diskutiert – ohne greifbares Ergebnis.

Der Kuki-Verein hat seit einigen Wochen den Betrieb vorerst eingestellt, um eine „kreative Pause“ einzulegen, wie es auf der Internet-Seite heißt (KN vom 6. September).
Hauptärgernis für die Kinomacher: Die Mietverhältnisse in dem Filmsaal der Schlüchterner Synagoge sind derzeit völlig ungeklärt. Offen ist, ob die Stadt das historische Gebäude weiterhin mietet oder gar ankauft. Mit dieser Ungewissheit steht die Zukunft dieser Einrichtung auf dem Spiel.
Einige Bürgerinnen und Bürger sind diese Hängepartie Leid. Sie haben sich zusammengesetzt und die Aktion „Ich liebe dieses Kuki“ ins Leben gerufen, mit der sie zum Erhalt des in Hessen und darüber hinaus einmaligen Kinos beitragen möchten. Sie wollen den Unmut vieler in der Stadt kanalisieren und den politisch Verantwortlichen deutlich machen: „Es ist an der Zeit, Solidarität mit dem Kuki und diesem Herzstück Schlüchterner Kulturarbeit zu zeigen. Es muss jetzt allen klar gemacht werden, dass die Menschen in der Bergwinkelstadt und der gesamten Region hinter dieser Einrichtung stehen“, heißt es in einer Presseerklärung. Um die Entscheidungsfindung voranzutreiben, sei jeder eingeladen, die Sympathie-Aktion zu unterstützen. Und das ohne dem Verein oder einer Initiative beitreten zu müssen.

Buttons, Aufkleber und Plakate


Auf Anfrage werden beispielsweise Buttons kostenlos abgegeben, die an Kappen, Mützen, Rucksäcken oder Taschen befestigt werden können. Für Autos, Fahrräder oder Roller gibt es Aufkleber. Plakate für Glasfronten an Geschäften, für Zimmerfenster oder Autoscheiben werden ebenfalls verschenkt. Sie alle tragen das eigens entworfene Logo „Ich liebe dieses Kuki“. Auch persönliche Statements, warum die Menschen in der Region das Kuki lieben, werden auf einem Plakat veröffentlicht. Ihre Unterstützung zugesagt haben Persönlichkeiten wie Renate Gärtner (Pädagogin), Claus Werckmeister (Unternehmer), Dennis Greif (Fußballer) und Frank Egner (Vorsitzender TV Schlüchtern).
Einen Neustart wollen die Kuki-Aktiven dann unternehmen, wenn im Oktober genügend Stadtverordnete für den Erhalt der Einrichtung stimmen und sinnvolle Rahmenbedingungen schaffen.
Infos und Material gibt es bei Thaler-Werbung, Lotichiusstraße 1, 36381 Schlüchtern, Telefon 06661/2625, Email: info@thaler-werbung.de.

KN



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