UvH-Bigband Achter beim Bundeswettstreit in Hildesheim
hgs, chs
Schlüchtern
Das Finale des Deutschen Orchesterwettbewerbs ist am Sonntag in Hildesheim zu Ende gegangen. Die Bigband des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums Schlüchtern belegte kam zwar auf den achten und damit letzten Platz, zeigte sich aber dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Angetreten war das Schlüchterner Ensemble in der Kategorie Sinfonisches Jugendblasorchester, zu dem es sich im November vorigen Jahres beim Landesentscheid in Schlitz als bestes hessisches Jugendblasorchester qualifiziert hatte. In Hildesheim mussten sich die Schüler des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums (UvH) gegen sieben Konkurrenten behaupten. Der Siegerplatz ging an das Jugendorchester Havixbeck, der zweite Platz an die Junge Bläserphilharmonie Ulm, der dritte Platz an das Jugendblasorchester der Carl-Schumann-Musikschule Düsseldorf.
Trotz des achten und damit letzten Platzes (17,7 Punkte) mit der Bewertung „Mit gutem Erfolg teilgenommen“ zeigten sich die Musiker der UvH-Bigband und ihr Dirigent Franz-Josef Schwade sehr zufrieden mit ihrer Leistung auf Bundesebene, sie würden sich jederzeit wieder für den Wettbewerb anmelden. Letztlich sei es ihnen darum gegangen, auf welchem Stand sie sich auf Bundesebene befinden, nachdem sie beim Landesentscheid so erfolgreich gewesen seien, sagte Orchestersprecher Alexander Reichert auf Anfrage. Als Unterstützer waren Bürgermeister Falko Fritzsch sowie der ehemalige Schulleiter Manfred Helwig und seine Frau nach Hildesheim gereist. Die Kritik der Jury habe sich auf kleinere Mängel bezogen, die den Akteuren sowie Bandleader Franz-Josef Schwade bewusst gewesen seien.
Dazu habe unter anderem die nicht optimale Anpassung an einen großen Konzertsaal wie den in Hildesheim gehört. Musikalische Feinheiten hätten allerdings durch weitere Probentermine „und natürlich auch mehr Erfahrung in solchen Situationen“ noch besser herausgearbeitet werden können, meinte Reichert. In den beiden vorgetragenen Stücken „Die Tränen des Phönix“ und „Monastery Tales“ seien jedoch sowohl die Intonation als auch die Solopartien gut gelungen, so dass sich die Bigband auf ihrem wirklichen Leistungsniveau habe präsentieren können.
Begleiter des Orchesters, so Reichert, hätten zwar bemerkt, dass die Akteure beim Wertungsspielen nervös gewesen seien. Doch die Musikvorträge hätten besser als beim Landeswettbewerb in Schlitz geklappt. Am Donnerstagabend durften die Schlüchterner in Hildesheim ein Open-Air-Konzert vor einer Kirche geben. Am Freitag traten sie an einem sozialen Brennpunkt der Stadt auf, um vor allem Wohnsitzlose zu erfreuen.
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