Vom Halteverbot bis hin zum Split am Friedhof
Von Gabriele Engelbert
Niederzell
Mit zahlreichen Details im Ort beschäftigte sich das Gremium des Ortsbeirats in seiner jüngsten Sitzung im Feuerwehrgerätehaus. Zuvor hatten die Ortsbeiratsmitglieder sich zu einer Ortsbegehung getroffen und mehrere auffällige Punkte aufgelistet.
Die Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus ist durch alte und auch neue Halteverbotsschilder beidseitig der schmalen Zufahrtsstraße gekennzeichnet. Dort darf kein Auto halten, weil sonst kein Einsatzfahrzeug mehr durchkommen würde. Widerrechtlich parkende Fahrzeuge sollen verstärkt darauf hingewiesen werden. Die sehr morsche Anschlagtafel am Beginn der Bellingser Straße müsse erneuert werden, darauf soll das Bauamt aufmerksam gemacht werden. Ferner sollte der Split am Friedhof in Zukunft besser in einer Kiste gelagert werden. Etliche Risse in der Asphaltdecke verschiedener Straßen hätten teilweise schon bedenkliche Ausmaße angenommen. Es würde immense Folgekosten entstehen, wenn nicht bald etwas getan werde.
Die Freiwillige Feuerwehr soll darauf hingewiesen werden, dass sie bei einer Begehung auf die fehlenden Hydrantenhinweisschilder achtet und diese anbringt. An landwirtschaftlich genutzten Grundstücken wachsen Bäume teilweise wieder auf die Straße, was die Sicht behindert. Deshalb sollen sie beschnitten werden. Ortsvorsteherin Petra Lotz informierte über zahlreiche Schreiben von der Stadt. Die Heckenschnitt-Aufträge seien an den Bauhof weitergegeben worden. Das Durchfahrtsverbotsschild für Lastwagen an der Straße Am Ring sei angebracht worden.
Es wurde verabredet, die Aktion „Sauberhaftes Hessen“ im Herbst mit Ortsbeiratsmitgliedern nachzuholen. Bis dahin sollen auch Jugendliche der Feuerwehr zu Mitmachen animiert werden. Es gebe Müll genug entlang der Wanderwege.
Eine Anfrage der Stadt betreffe eine Ehrung von ehrenamtlich besonders engagierten Bürgern am 8. Mai, davon zwei aus Niederzell, informierte die Ortsvorsteherin. Sie habe Benjamin Tiyaworabun und Marina Hahn vorgeschlagen, die sich beide seit Jahren intensiv in der Jugendarbeit engagiert hätten. Niemand hatte dagegen etwas einzuwenden.
Ein „großes Thema“ seien die KN-Bürger-Meisterschaften, meinte Petra Lotz. Hierzu gab sie Informationen weiter. Pro Stadtteil sollen sich je vier Männer, Frauen und jugendliche melden, welche bereit sind, Gaudiwettkämpfe auszutragen. Das Problem seien die Frauen, hier mangele es noch an Freiwilligen. Für jede Kommune sei ein Tag eingeplant. Die Niederzeller starten am 17. Juni in Wallroth, und zwar von 12 bis 17 Uhr. Bernd Schauberger vom Ortsbeirat wolle sich noch mit engagieren.
Ekkehard Schmidt vom Magistrat der Stadt informierte über die jüngst erfolgte Verkehrsschau des „Hessenmobil“ in Niederzell. Als erstes solle das Halteverbot in der Straße der Feuerwehrzufahrt kontrolliert werden. Außerdem werde es zukünftig an den Einmündungen der Bundesstraße zum Ort keine Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr geben.
Auch soll die Ausfahrt in Richtung Schlüchtern wohl entfernt werden, zumindest der Mittelstreifen und die Lampen, da die Durchfahrt für viele etwas zu eng sei.
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