Weitzeldenkmal: Bislang gab es eine Rückforderung
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Schlüchtern
Bislang hat ein Bürger von der Stadt Schlüchtern seinen Spendenbetrag für die Sanierung des Weitzeldenkmals zurückgefordert. Das hat Schlüchterns Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD) auf KN-Anfrage bestätigt.
Der Schlüchterner Egon Mengel ist nach wie vor verärgert darüber, dass der Magistrat der Stadt bei dem Schlitzer Künstler Dr. Ulrich Barnickel ein neues Weitzel-Denkmal in Auftrag gegeben hat und die Spenden nicht in erster Linie für die Sanierung des alten Sandsteinobelisken verwendet hat. Aus diesem Grund hat er seinen Spendenbetrag von der Stadt zurück gefordert und das Geld nach eigenen Angaben mittlerweile auch erhalten. In einem Schreiben, dass der KN-Redaktion vorliegt, teilt er mit, dass ihm „nach zwei Schreiben und einigem Hin und Her, auch nach einer persönlichen vorsprache im Rathaus, der Speendenbetrag erstattet wurde“.
Begründet habe er die Rückforderung mit der „Art und Weise, wie der Magistrat mit den Spendengeldern umgegangen ist und dass der Spendenbetrag nicht für die Sanierung des Denkmals, sondern für ein neues Denkmal verwendet wurde. Dies hinter dem Rücken der Spender.“ So ist es weiter in dem Schreiben zu lesen. Zuvor habe er um die Rückgabe seiner Spendenquittung gebeten, weil er die Summe beim Finanzamt bereits steuermindernd geltend gemacht hatte.
Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD) erklärte auf Nachfrage, dass ihmbislang nur ein Fall einer Rückforderung bekannt sei. Der Rathauschef ließ keinen Zweifel daran, dass er nun, da das Denkmal steht, nicht begeistert sei von Rückforderungen. „Man sollte mittlerweile das Ganze mal ruhen lassen, auch wenn man nicht zufrieden ist mit dem Denkmal“, sagte Fritzsch. Mit Blick auf einen möglichen Sammelregress erläuterte er: „So etwas müsste erst einmal individuell geprüft werden, ob überhaupt jeder, der aufgeführt wird, auch tatsächlich Rückforderungen geltend machen will.“
Leser-Kommentare ( 4 )
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Occupy (366) | 26. October 2012;26.10.2012;1351251111 --> 26 Oktober 2012
Bei Nichtgefallen...
..Geld zurück: Nach den zahlreichen Missfallensäusserungen zum missglückten neuen Denkmal wundert es nicht, dass jetzt einige Bürger fordern: "Ich will mein Geld zurück!". Im Rathaus darf jetzt gebibbert werden, dass nicht zu viele dieserhalb vorstellig werden, weil sonst die Stadt gänzlich auf den Kosten für ihre eigenmächtig georderte blecherne Weitzelkarikatur sitzenbleiben würde.
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Citybewohner (80) | 26. October 2012;26.10.2012;1351259862 --> 26 Oktober 2012
Thema verfehlt
Hätten Sie den Bericht gelesen, dann wüßten Sie dass es eben nicht so ist. Außer einem Spender will keiner sein Geld zurück. Ich finde dass Ding zwar auch häßlich, aber ich habe glücklicherweise nicht gespendet.
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Occupy (366) | 26. October 2012;26.10.2012;1351266439 --> 26 Oktober 2012
Ich setze einfach mal voraus...
...dass jetzt noch mehr Leute die Kosten für den Blechschaden rückerstattet haben wollen:-)) Gute Ideen setzen sich durch!










