Hörbare Fortschritte der Schüler
FULDA Dass die Rabanus-Maurus-Schule in Fulda über eine große Angebotspalette in der musikalischen Erziehung verfügt, wurde beim traditionellen „Frühsommerlichen Musikabend“ in der Schulaula eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Auch Schuldirektor Matthias Höhl stellte erfreut fest, „dass die Schülerinnen und Schüler im zurück liegenden Jahr musikalisch sehr viel dazugelernt haben“. Es habe sich laut Höhl bewährt, die musikalische Ausbildung in mehreren Schritten aufzubauen, in denen die Schülerinnen und Schüler in den Orchesterklassen 5 und 6 beginnen und sich später über das Vororchester in das Schulorchester eingliedern können.
Die musikalische Ausbildung, so Höhl, beschränke sich aber nicht nur auf die Ausbildung an Instrumenten, sondern gilt auch dem Gesang in den Chören I und II. Er dankte allen Beteiligten für die Ausrichtung des Konzertes – vor allem Robert Klier, in dessen Händen die Federführung für die Organisation lag.
Das umfangreiche musikalische Programm eröffnete die Orchesterklasse 6 unter der Leitung von Robert Klier mit „Mack the knife“ von Kurt Weill und „Blue Bossa“ von Kenny Dorham, in dem die Förderung der Jazz-Improvisation deutlich zu erkennen war.
Von Cadiz nach Bombay
Unter Leitung von Jutta Orfgen trug die Orchesterklasse 5 das von der Dirigentin selbst arrangierte andalusische „Cadiz“ und „Billy the Fiddler“ sehr schön mit ihren Streichinstrumenten vor.
Klassisch gab sich auch das Vororchester, ebenfalls unter der Leitung von Orfgen, mit „Star seeker Variations“ von Sheila Nelson, ehe sich das Orchester der Rabanus-Maurus-Schule (Jutta Orfgen) mit „Allegro für Violine und Orchester“, „Prelude aus Suite l`Arlesienne“ von Georg Bizet und „Bombay“ von Ch. Chaplin in Szene setzte.
Mit sehr viel Gefühl „zelebrierte“ André Musch mit seiner Violine und unter Begleitung von Oliver Wetter am Klavier „Beau Soir“ von Claude Debussy, ebenso wie Thomas Vogt am Klavier das spätromantische Klavierwerk „Chaconne d-moll“ nach J.S. Bach von Feruccio Busoni.
Sehr zur Freude der begeisterten Musikfreunde überraschte die Projektgruppe „Religion – Ökumene“ mit Ausschnitten aus dem Kindermusical „Israel in Ägypten“ unter der Leitung von Renate Muhl (Projektband) und Barbara Füller (Turn-AG).
Ihr ganzes Können bewiesen der Chor I unter Leitung von Sebastian Schwarz mit „Die perfekte Welle“ (Juli), „Killing me softly“ von Roberta Flack und dem bekannten „We are the world“ sowie der Chor II (Sebastian Schwarz) mit so bekannten Stücken wie „Neue Brücken“ von J. Weber, oder „Denkmal“ von „Wir sind Helden“.
Zum Finale begeisterten die Junior Big Band und die Big Band der Schule unter Robert Klier mit Stücken aus Jazz und Rock wie „Rock around the Clock“, „On Broadway“, sowie den Jazz-Standards „How high the moon“ und „Jumpin East of Java“.
Die zahlreichen Gäste erlebten ein unterhaltsames Konzert, dessen Musiker von Anfang an mit viel Applaus bedacht wurden.
aha
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