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15. Juni 2011



Ausstellung über den Münchner Architekten Sep Ruf

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Fulda
Sep Ruf brachte die Moderne nach Fulda und sorgt damit bis heute für Diskussionsstoff. Das Werk des Münchner Architekten und sein Beitrag zum „Gesicht“ der Barockstadt sind Teil einer Ausstellung im Vonderau Museum, die am Mittwochabend eröffnet wurde.

In der voll besetzten Kapelle des Hauses begrüßte Oberbürgermeister Gerhard Möller alle Anwesenden, darunter auch die Tochter und die Enkelin des renommierten Baumeisters, Notburga und Elisabeth Ruf, die extra zur Eröffnung angereist waren. Möller verwies darauf, dass es sich um eine zweigeteilte Schau handle. Die eine Hälfte basiere auf einer Ausstellung des Architekturmuseums der Technischen Universität München zum 100. Geburtstag Rufs im Jahr 2008, kuratiert von Irene Meissner. Sie präsentiere dessen Leben und seine berühmten Bauwerke , darunter der Kanzlerbungalow in Bonn und das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.

Der zweite Teil der Schau befasst sich mit Rufs Arbeiten in Fulda, vornehmlich mit dem Karstadtgebäude und dem Uniplatz. Dafür verantwortlich zeichnet Kurator Michael H. Gellings in Zusammenarbeit mit Susanne Wartzeck, der auch in die Ausstellung einführt.

Es ist eine Schau, die für Diskussionen sorgen dürfte, prophezeite Stadtbaurätin Cornelia Zuschke in ihrer Eröffnungsrede im Hinblick auf den Streit um alte und neue Architektur. Sie betonte: „Eine Stadt, über die nicht geredet wird, ist keine lebendige Stadt.“ Die Eröffnung wurde musikalische umrahmt von Jochen und Julian Fuchs. Eine ausführliche Besprechung der Ausstellung folgt. 



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