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13. September 2010



Sitzkissenkonzert: Viele junge Zuschauer

FULDA Klassische Musik kann sehr spannend sein. Das haben viele junge Zuhörer beim Sitzkissenkonzert im Fürstensaal des Stadtschlosses gelernt.

Der von Franz-Peter Huber geleitete Jugendkathedralchor, die Städtische Musikschule mit ihrem Leiter Stephen Berg und das Kammerorchester der Jugend unter der Leitung von Jens-Uwe Schunk begeisterten das Publikum – nicht zuletzt dank der frechen Handspiel-Puppe Lucy, gespielt von Alexandra Pesold-Weidemann, die den Nachmittag moderierte und immer wieder für Lacher sorgte.
Die Kinder von Windelträger bis Teenager, ihre Eltern und der Zuhörer OB Gerhard Möller (CDU) wurden von Domkapellmeister Franz-Peter Huber an mehreren Stellen zum Mitsingen gebracht – im Finale sogar zu dem wunderschönen aus England stammenden Kanon „Ding Dong Bells“. Die jungen Zuhörer zeigten sich nicht nur schnell zu begeistern, sondern bis Ende des knapp eineinhalbstündigen Konzerts auch sehr konzentriert und aufmerksam.

Der Jugendkathedralchor, begleitet von Michael J. Ryan auf der Gitarre, verbreitete mit seinen Liedern, darunter einige aus der Oper „Hänsel und Gretel“ eine ansteckende Fröhlichkeit. Cornelia Kunick und Ana Schütz erklärten die Geschichte und die Funktion der Harfe, Nina Reinhardt (Querflöte), Simeon de Roos (Oboe), Kirstin Auth (Klarinette), Jan Ole Pötz (Horn) und Hanna Faulstich (Fagott), die zusammen das Bläserquintett der Musikschule bilden, zeigten verschiedene Blasinstrumente im Einsatz. Dass die Stühle im Fürstensaal nicht für alle Zuhörer reichten, war nicht weiter schlimm, denn viele Kinder hatten – wie von den Veranstaltern empfohlen – ein Sitzkissen mitgebracht, auf dem sie der Musik lauschten.

vn



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