Bigbands des Domgymnasiums begeisterten
FULDA Schon nach der ersten Stunde vibrierte die Luft, so energiegeladen gingen die Musiker beim Konzert der Bigbands der Rabanus-Maurus-Schule zur Sache.
Die beiden Bands der Schule, die Junior-Bigband und die Bigband, hatten zu einem etwa zweistündigen Konzert in den Kulturkeller im Vonderau Museum geladen.
Und schon „die Kleinen“, wie sie Musiklehrer Robert Klier liebevoll vorstellte, heizten dem Publikum ordentlich ein. Dabei, so Klier, haben einige der Schüler erst vor zwei Jahren angefangen, ein Instrument zu lernen. Umso erstaunlicher war das Ergebnis: Das Zusammenspiel war nicht nur beim ersten Stück „Mercy, Mercy, Mercy“ sauber und beschwingt. „Das war lange Zeit das einzige Stück, was die Bigband konnte, und jetzt spielen es die Kleinen“, scherzte Musiklehrer Klier. Etwa 20 Minuten lang begeisterte die Junior-Bigband die Gäste, für die restlichen anderthalb Stunden übernahmen dann „die Großen“.
Sängerin als Ass im Ärmel
Die Zuschauer waren zu Recht begeistert und unterstützten beide Bands mit rhythmischem Klatschen. Jedes Solo wurde mit tosendem Beifall belohnt. Überhaupt war der Saal des Kulturkellers an diesem Abend bis auf den letzten Hocker voll besetzt. Die letzten Dutzend Gäste mussten sich mit Stehplätzen an der Bar begnügen.
Neben alten und neueren Jazzklassikern wie „Salt Peanuts“ oder „Splanky“, hatte die Band um Musiklehrer Klier dann noch ein weiteres Ass im Ärmel: Schülerin Martha Šantek intonierte mit samtiger Stimme Songs wie „Moonlight in Vermont“ und „The Girl from Ipanema“.
Von unserer Volontärin
Hanna Wiehe
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