3500 kleine Fische für die Vereinsgewässer
Von Hans Schmidt
Schlitz
Am Donnerstag wurde Sportfischer Jörg von Pape durch den Anruf eines Fischzuchtbetriebes überrascht, dass am nächsten Tag 3000 junge Hechte und 500 junge Äschen geliefert würden, die dann auch zügig den Vereinsgewässern zugeführt werden müssten.
Ohne irgendwelche Ausreden waren anschließend sein Vater, Hans Georg von Pape, Ulrich Sippel und Ulrich Wink bereit, mitzuhelfen, damit der Besatz auch ohne irgendwelche Verluste in die geeigneten Gewässerstrecken der Schlitz und der Fulda eingesetzt werden konnten. Dies geschah dann auch am Freitagabend in relativ kurzer Zeit und ohne irgendwelche Schäden für die kleinen Geschöpfe. Damit wurde ein weiterer Schritt getan auf der umfangreichen Wegstrecke des Fischbesatzes, der Garant dafür ist, dass die Artenvielfalt in den Vereinsgewässern weitgehendst gewährleistet ist. Wie schwer das allerdings ist, braucht angesichts der zahlreichen Wintergäste wie Kormoran und Gänsesäger, sowie unter anderem auch die heimischen Graureiher, nicht weiter beleuchtet zu werden.
Der Schlitzer Sportfischerverein sorgt durch gezielte Zuchtmaßnahmen in den eigenen Teichanlagen nicht nur für stattliche Zahlen an Besatzfischen für seine Gewässer, er erwirbt auch noch für etwa 8000 Euro jährlich von Fischzuchtbetrieben erheblichen Fischbesatz und kommt somit, mehr als dies im Fischereirecht vorgesehen ist, den darin formulierten Vorgaben nach; etwa 350 Euro hat der aktuelle Besatz gekostet.
Etwas nachdenklich wurde der Fischbesatz allerdings vollzogen, schließlich waren sich die Petrijünger darüber einig, dass ihnen nur relativ wenige dieser „Fischchen“, mit einem Quäntchen Petri Heil, dereinst als kapitale Exemplare an die Haken der ausgelegten Angeln gehen werden.
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