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1. Februar 2012



Abschlusskonzert zum 14. Gospelworkshop

Von Sigi Stock

Maar
Über 600 Liebhaber von Gospelmusik in der Maarer Michaelskirche erlebten am Sonntagabend, zum Abschluss des 14. Gospel-Workshops, ein Hochgenuss an Chorgesang mit Gänsehautfeeling. Sie wurden vom Geist der Musik förmlich angesteckt und infiziert.

Über 150 Sänger und Sängerinnen übten drei Tage lang deutsche und englische Stücke, passend zum Motto „Light a candle in the night“ für das angekündigte Abschlusskonzert am Sonntagabend ein. Die diesjährigen TeilnehmerInnen kamen aus 36 unterschiedlichen Gemeinden in fünf Bundesländern, unter anderem aus Köln, Leipzig, Lüdinghausen, Fulda, Schlitz, Hünfeld, Alsfeld und Lauterbach. Die 14 Sänger und Sängerinnen aus Schlitz und Fulda machten alleine schon fast 10 Prozent des Chorprojektes aus.

Die musikalische Leitung oblag, wie in all den Jahren zuvor, wieder Hans-Joachim Schöne mit Gattin Silke aus Klein-Winternheim. Unterstützung erfuhren sie dabei auch von Volker Dotzert (Chorleiter im Schlitzerland). Weitere Unterstützung gab es von Andreas Klein, Pfarrer aus der Nähe von Darmstadt und Pianist von Kindesbeinen an. Des weiteren Simon Zimbardo, Vollblutschlagzeuger und Rhythmuskünstler mit professioneller Ausbildung. Begrüßung und seelsorgerische Begleitung lag in den Händen von Luise Berroth, Hausherrin und Pfarrvikarin. Gemeinsam wurden, wie bereits oben angeführt, deutsche und englische Kirchenlieder im Chor und mit zahlreichen Solisteneinlagen einstudiert.
Nicht nur der mit 150 Sänger und Sängerinnen ausgefüllte Altarraum schien zu schwingen sondern auch die gesamte Michaelskirche, der Funke sprang gleich beim ersten Song über.

Zu den ausgewählten Stücken gehörte u. a.: „My Desire“ von Kirk Franklin einem amerikanischen Gospelmusiker. Es folgte „Anker der Zeit“, „Light a candle in the dark“, „Walking in the light“. Text und Musik stammen hier von der Hamburger Vollblutmusikerin Inga Rumpf. Es folgte „The little light of mine“. Neben Kirsten Gohlke aus Lauterbach brillierte hier Beate Weitzdörfer mit einem grandiosen Solo - Part. „Du bist der Anfang, du bist das Licht. Die Wahrheit scheint in deinem Gesicht. Du bist ein Helfer, Du bist ein Freund.

Ich hab so oft von dir geträumt“. Kommen ihnen die Zeilen bekannt vor? Sie stammen aus dem Song „Bitte hör nicht auf zu träumen“ von Xavier Naidoo. Hier war Jelena Göbel neben Helmut Wahl (Alsfeld) die Größte. Das folgende Licht-Medley mit den beiden Stücken „Es scheint ein helles Licht“ und „Siehst du die Sterne“ wurde von den starken Solisten aus dem Schlitzerland stimmlich passend und überzeugend mit Gänsehautfeeling für das Publikum, umgesetzt. Als Besonderheit rappten Kerstin Seibert und Lisa Schultheis den Mittelteil, Lene Milli Müller aus Lauterbach, mit fast 11 Jahren die jüngste Solistin die jemals bei einem Gospelworkshop in Maar gesungen hatte, nahm die Zuhörer mit ihrer klaren zarten Stimme auf einen Ausflug in den Sternenhimmel.

Als weitere Solisten traten hier Holger Eurich, Britta Seng und Frances Dern sowie Christoph Stroh (Alsfeld) auf. Im weiteren Repertoire des Chores „We lift our hands“, als reiner Männerchor „Road to Zion“. Auch die Frauen wollten es sich nicht nehmen lassen, ein eigenes Stück aufzuführen. Was passt besser zu Frauen, als die Liebe? Liebe lacht dich niemals aus, Liebe schenkt dir ein Zuhaus, sie hält ganz fest zu dir. Das beeindruckende und wundervolle Konzert endete mit dem reinen Chorstück

„The light of the world“, das das Motto und die Kernbotschaft auf einen Punkt brachte: Jesus is the light of the world.
Die Konzertbesucher konnten von der Musik gar nicht genug bekommen, sodass der Chor nicht ohne eine Zugabe entlassen wurde. Noch einmal erklang für all das „Licht-Medley“. Viel zu schnell war die Reise, verbunden mit einem Traum, vorbei. Die Realität hatte alle Zuhörer wieder.



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