Auszeichnung für stiftliches Seniorenzentrum
Von Hans-Peter Saurwein
Schlitz
Bereits zum zweiten Mal wurde dem Stiftlichen Seniorenzentrum Schlitzerland mit einer Urkunde bestätigt, dass es seinen Bewohnern „Lebensqualität im Alter“ bietet.
Hans-Jürgen Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Lauterbacher Stiftung Heilanstalt für Kranke und Träger der Schlitzer Einrichtung, gab das überaus erfreuliche Ergebnis dieser Studie in einer Vorstandssitzung der Stiftung bekannt. Er würdigte damit gleichzeitig die hervorragende Arbeit von Klaus Schaefer, Leiter des Seniorenzentrums, und dessen Team.
Die Studie „Lebensqualität im Alter“ wird finanziell vom Bundesministerium für Verbraucherschutz unterstützt und vom Institut für Soziale Infrastruktur erstellt. Auftraggeber ist die „BIVA“, seit 1974 die einzige „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung“.
BIVA – Bewohner testen für Interessenten
Ein furchtbar langer Name, der aber schon den entscheidenden Hinweis auf die Richtung der Studie gibt: Hier steht der Mensch, der Bewohner einer Einrichtung, im Mittelpunkt. „Wir konzentrieren uns bei unserer Bewertung auf die den Bewohnerinnen und Bewohnern gebotene Lebensqualität. Daher unterscheiden wir uns von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen und Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen. Dadurch ist es möglich, dass unsere Beurteilung zu Lebensqualität von anderen Beurteilungsergebnissen über Heime abweicht. Dies ist kein Widerspruch, sondern liegt in den unterschiedlichen Fragestellungen und Sichtweisen“, so der Verband zu seiner Zielausrichtung.
Über sein Internet-Portal „heimverzeichnis.de“ stellt er die Ergebnisse dieser Studie auch suchenden Personen oder Angehörigen zur Verfügung.
Natürlich begehen die Prüfer auch das Haus, testen die Qualität und Vielfalt des Essens und befragen Bewohner und Angehörige, wie gut sie über die Angebote im Heim informiert sind.
Gepunktet hat das Schlitzer Seniorenzentrum auch damit, dass den Bewohnern ein größtmöglicher Freiraum in den Bereichen Wohnen, Essen, Beschäftigung und Pflege erhalten bleibt. Helfen, nicht gängeln, ist das oberste Gebot.
„Mit der zweiten Auszeichnung haben wir bewiesen, dass wir mit dem Seniorenzentrum Schlitzerland ein hohes Niveau halten und sogar noch ausbauen können. Wenn uns dies von neutraler, unabhängiger Seite bestätigt wird, ist das immer eine wichtige Anerkennung“, freut sich Hans-Jürgen Schäfer.
Manfred Dickert, Volker Christe und Hans-Jürgen Schäfer vom Vorstand der Eichhof-Stiftung sowie Verwaltungsdirektor Dr. Erdmann und sein Vertreter Hans-Georg Stoll beglückwünschten Klaus Schaefer, den Leiter des Seniorenzentrums.
Es war ja nicht die erste Auszeichnung. Bereits die Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bescheinigte der Schlitzer Einrichtung ein „sehr gut“ für soziale Betreuung, Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene.
Neubau „Betreutes Wohnen“ geplant
So sehr man sich über Auszeichnungen freut, Stillstand ist nicht Sache der Stiftung. Auch im Vorstand blickt man in die Zukunft um die Idee der „Stiftung Heilanstalt für Kranke“ weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Im Moment denkt der Vorstand offen über ein weiteres Gebäude „Betreutes Wohnen“ auf dem Gelände des Schlitzer Seniorenzentrums nach. Der Platz und die Nachfrage für ein weiteres Haus ist da, der demografische Wandel und der derzeitige Kapitalmarktzins sprechen dafür.
Über dieses Thema wird der Vorstand zu gegebener Zeit informieren.
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden





