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15. Oktober 2012



Bürgermeister Schäfer in Willofs

CDU-Stadtverband Schlitz

Willofs
Die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat und der aktiven Willofser Bürgerschaft hob Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer als „wichtigen Baustein“ für die erfolgreiche Entwicklung von Willofs hervor.

Dies schlage sich in vielen Maßnahmen wider, die während seiner Amtszeit für Willofs hätten erreicht werden können. Es kann sich wirklich sehen lassen, was in der Amtszeit von Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer für Willofs alles erreicht werden konnte. Der Bürgermeister führte u.a. auf:

– Die Ausweisung eines Neubaugebietes am Märzfeld.
– Die Ausweisung eines neuen Industriegebietes in der Bärentür.
– Den Ausbau der Straße „Waldblick“ und „zum Rotacker“.
– Einen Zuschuss zur Sanierung des Backhauses.
– Den Anbau an die Feuerwehrgarage.
– Ausbau, Verbesserungen und Renovierungen am DGH.
– Die Versorgung der Friedhofshalle mit einem  Stromanschluss.
 Verschiedene Maßnahmen im Feldwegebau in Kooperation mit der Jagdgenossenschaft.
– Den Umbau der Wartehalle im Zuge der Gestaltung des neuen Dorfplatz.
– Einen Zuschuss für den Bau des Dorfbrunnen.
– Den Neubau von Straßenlaternen Chattenborn zum Spiel- und Sportplatz.
– Die Bereitstellung von schnellem DSL.
– Die Beleuchtungder Bushaltestelle für die Schulkinder.
– Die Sanierung der Kläranlage.

„Hinter vielen dieser Leistungen“, so Hans-Jürgen Schäfer wörtlich, „kann man den Zusatz ‚Eigenleistung’ anbringen, der hier in Willofs schon fast selbstverständlich ist. Dabei gehen die Willofser zuerst von der Fragestellung ‚Was können wir für unser Dorf tun’ aus, bevor sie nach einer Unterstützung der Stadt fragen. Dadurch kann vieles ermöglicht werden, was umgekehrt sicherlich nicht oder nur mit zeitlicher Verzögerung hätte entstehen können. Für dieses Engagement bedanke ich mich bei allen fleißigen Helfern noch einmal ausdrücklich!“

Zukunftsvorstellungen für Willofs

Wenn man sich um das Vertrauen der Bürger für eine erneute Amtsperiode bewerbe, so müsse man ihnen natürlich auch sagen, was man für die Zukunft plane.  Neben der Erhaltung und Ausgestaltung des bereits Geschaffenen, die im Zeichen des demographischen Wandels schon schwer genug sei,  stünden vor allem drei Problemkreise auf seiner Agenda, für die er sich nachdrücklich einsetzen wolle:  

· Den Rückbau und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.
· Die Anbindung von Willofs an das Radwegenetz.
· Die weitere Modernisierung der Kläranlage.

„Bei diesen Problemen sind wir allerdings auch auf die Unterstützung des Landes angewiesen,“ so der Bürgermeister.

Bitte um das Vertrauen bei der Bürgermeisterwahl

Zum Abschluss seiner mit viel zustimmendem Beifall bedachten Ausführungen bat Hans-Jürgen Schäfer um das Vertrauen der Willofser für eine erneute Amtszeit. Er wolle sich mit dem gleichen Engagement und Fleiß sowie seiner Erfahrung aus 25 Jahren ehrenamtlicher Arbeit und fast 18 Jahren als Bürgermeister für die Belange seiner Heimat wie bisher einsetzen. „Ich glaube“, so der Bürgermeister, „dass unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr gut einschätzen können, wer sich für sie eingesetzt hat.“

Vor Beginn der Aussprache dankte Ortsvorsteher Gerald Gottwald dem Bürgermeister für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat, die immer sachlich und konstruktiv gewesen sei und zu einem guten Konsens geführt habe, von dem alle profitiert hätten. Er wies darauf hin, dass es jederzeit möglich sei, mit dem Bürgermeister persönlich ins Gespräh zu kommen, was für die Zusammenarbeit sehr wichtig sei.

Sehr rege Diskussion über verschiedene Themen

In der anschließenden regen Diskussion ging es um eine ganze Reihe von örtlichen und überörtlichen Fragen: die Radwegeanbindung von Willofs, den Ausbau der Ortsdurchfahrt, Geschwindigkeitsmessungen in der Ortsdurchfahrt,  die in die Jahre gekommene Bestuhlung im DGH, den Ausbau der Bergstraße, zu dem noch einmal ein runder Tisch mit allen Betroffenen stattfinden soll, die Nutzung der Windenergie,  deren Standortproblematik in Waldgebieten ebenso kritisch angesprochen wurde wie die aus der Zeitung zu entnehmenden Pläne der Gemeinde Wartenberg, im Grenzgebiet auf dem Steinberg 5 Anlagen errichten zu wollen, Alternativen zum recht teuren funkunterstützten DSL, den Umgang mit möglichen Härtefällen bei der Berechnung der gesplitteten Abwassergebühr, die Ablehnung des Verkaufs eines Gewerbegrundstücks in der Bahnhofstraße durch eine Zufallsmehrheit von SPD und BLS, die Suche nach einem Multifunktionsplatz in Schlitz, die Parkplatzsituation vor der Kindertagesstätte am Schlossgartenweg, die von allen Teilnehmern geäußerte Auffassung, Gelder des Vogelsbergkreises, die für das Hallenbad in Schlitz zur Verfügung gestellt werden sollten, für das Schlitzer Bad zu investieren, und eine Neukonzeption des Willofser Spielplatzes, für die der neu gegründete Spielplatzausschuss bereits Spenden zur Anschaffung eines bestimmten Spielgerätes eingeworben hat, um die Kosten für die Stadt zu senken.

Bürgermeister Schäfer konnte zu allen Fragen kompetent und detailliert Stellung nehmen und den Vertretern des Spielplatzausschusses zusagen, dass die fehlenden Mittel zur Anschaffung des gewünschten Spielgeräts aus den noch vorhandenen Restmitteln im entsprechenden Etat bezahlt werden könnten. Aus seinen klaren und sachlichen Äußerungen konnte man sehr gut entnehmen, wer sich mit den Problemen vor Ort auskennt und über die entsprechende Erfahrung zur Lösung der Probleme verfügt. 


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